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Serafino Barbera d’Alba DOC 2009

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Kurzübersicht

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Serafino Barbera d’Alba DOC 2009Serafino Barbera d’Alba DOC 2009
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Weingruppe Rotwein
Herkunft: Italien
Region Piemont
Rating: (1 bis 5 aufsteigend) 3
Schwere: (1 bis 5 aufsteigend) 3
Einheit / Inhalt 75 cl
Weintyp Kräftige Rotweine
Alkoholgehalt 14 %
Trinktemperatur: 16-18 °C
Tasting Note In der Nase mit Avancen von Kirschen, Johannisbeeren und Gewürzen. Im Gaumen trocken, körperreich und einer charakteristisch angenehmen Säure. Verfeinerung durch Holzausbau.
Verfügbarkeit Mailorder
Genussphase: 5 Jahre
Enrico Serafino
Das Weinbaugebiet Roero, ein zauberhaftes Paradies von Hügeln links des Tanaro, zwischen Monferrato und Langhe, gehört zu den interessantesten Gebieten im berühmten Piemont. Mitten drin liegt das längliche Städtchen Canale d'Alba, das auf eine lange Geschichte zurückblicken kann. Die ersten Erwähnungen gehen zurück bis ins Hochmittelalter. Hier in Canale wurde im Jahre 1878 die Cantina Enrico Serafino gegründet, die heute berühmt für die Produktion der klassischen Piemontweine aus dem Gebiet ist, allen voran Roero, Arneis und Barbera.

Barbera
Über die Herkunft dieser auf der halben Rebfläche des Piemont angebauten roten Erfolgsrebe gibt es viele Versionen. Eine davon lautet, dass sie bereits im 7. Jahrhundert von den Langobarden in den Piemont eingeführt wurde. Bekannt ist sie dort seit dem 13. Jahrhundert, urkundlich wurde sie im Jahre 1799 erwähnt. Jedenfalls stammt sie aus dem Piemont, denn nirgends scheint sie sich wohler zu fühlen als dort.


Sie ist heute in ganz Italien verbreitet und gilt als anpassungsfähig und ertragstark. Dort belegt sie knapp 50.000 Hektar Rebfläche und rangiert nach der Sangiovese am zweiten Platz unter den roten Sorten.


Mitte der 1980er-Jahre kam sie zu unrecht in Verruf, als beim berüchtigten Methanol-Skandal in Italien billige Barbera-Massenweine mit Metylalkohol versetzt wurden und daran 20 Menschen starben.



In Italien ist sie besonders in den drei Regionen Emilia-Romagna, Lombardei und Piemont vertreten, wo sie bestimmende Sorte ist und sortenreine Weine erbringt, z.B. die DOC-Weine Barbera d´Alba, Barbera d´Asti, Barbera del Monferrato, Colli Piacentini, Franciacorta (DOCG) und Oltrepò Pavese. In vielen anderen Regionen wird sie zumeist als Verschnitt-Partner (oft mit der Bonarda) verwendet, zum Beispiel in den DOC´s Bardolino, Cerveteri, Colli Perugini, Falerno del Massico und Molise, sowie in zahlreichen Tafelweinen in ganz Italien.


Sie wird etwas in Slowenien und in grossem Styl in Argentinien angebaut. Vermutlich ist sie mit der auf Sardinien beheimateten Perricone identisch. Diese wird als Verschnitt-Partner oder auch für sortenreine Landweine names Pignatello eingesetzt. Dort gibt es auch eine Varietät namens Barbera Sarda.


Die Barbera zeigt viele Gesichter: kraftvoll und robust, gealtert und jugendlich, säurebetont und harmonisch.

Bekannt ist auch eine weisse Abart Barbera Bianca.

(Quelle: Ernesto Pauli)