| Weingruppe | Rotwein |
|---|---|
| Herkunft: | Vereinigte Staaten von Amerika |
| Region | Napa Valley |
| Rating: (1 bis 5 aufsteigend) | 4.5 |
| Auszeichnungen | Biologischer Rebbau , Expovina Gold |
| Schwere: (1 bis 5 aufsteigend) | 5 |
| Einheit / Inhalt | 75 cl |
| Verpackungseinheit: | 6 Flaschen |
| Weintyp | Kräftige Rotweine |
| Alkoholgehalt | 14 % |
| Trinktemperatur: | 16-18 °C |
| Tasting Note | Ein reichhaltiger, kräftiger und sehr dunkler Wein mit vollmundigen Aromen von schwarzen Kirschen, dunklen Beeren, Pfeffer, Nelken und etwas Vanille. Der Wein ist sehr strukturiert mit samtigen Tanninen und gut integrierter, leichter Säure. |
| Verfügbarkeit | Mailorder, 24h Express, Shop Zürich |
| Genussphase: | 5 Jahre |
Hess Winery

1978 erwarb der Berner Unternehmer Donald M. Hess im kalifornischen Napa Valley die ersten Rebparzellen abseits der touristischen Weinrouten. In der einzigartigen Hügellandschaft des Mount Veeder, hoch über dem Napa Tal, fand er das Gelände, das seinen Idealvorstellungen von Rebbergen entsprach. Von den Christian Brothers pachtete Hess das alte Kellereigebäude sowie 50 Hektar Rebberge am Mount Veeder. Damit begann der Aufbau des heutigen Weingutes mit über 500 ha in Produktion.
Reben und Weine



Vorwiegend von Monterey und Mendocino an der Pazifik-Küste stammen die Trauben für die Weine mit Bezeichnungen wie HESS SELECT Monterey Chardonnay, HESS SELECT California Cabernet Sauvignon und ARTEZIN Mendocino Zinfandel.
Zinfandel
Eine eigenartige Sorte und eine wohlgeeignete dazu, um in Kalifornien einen Rotwein von Charakter zu erzeugen, der zumeist sehr langlebig ist.
Die Rebsorte ist die häufigste Rotwein-Rebe in den USA. In Kalifornien belegt sie mit 20.000 Hektar über 10% der Rebfläche. Hauptanbaugebiete sind Amador (Sierra Foothills), Dry Creek Valley, Alexander Valley, Paso Robles, Sonoma Valley (hier vorwiegend durch Joel Peterson, Ravenswood, mehr...), Lodi und Napa Valley. Zumeist wird die Zinfandel mit etwas Petit Sirah und in seltenen Fällen Carignan (z.B. Ridge Geyserville) verschnitten. Sie wird auch in den US-Staaten New Mexico, Texas und Oregon sowie in Australien und Südafrika kultiviert.
Sie hat überhaupt nichts mit der typisch österreichischen Sorte Zierfandler zu tun. Die Rebsorte Zinfandel gehört zur Gattung der Vitis vinifera.
Anfangs 1820 führte der Rebschul-Besitzer George Gibbs, Long Island, aus Österreich die Zinfandel-Rebe in die USA ein. Ab dem Jahre 1835 kannte man sie unter dem Namen Zinfindal im Nordosten der USA als Tafeltraube. Im Jahre 1859 gelangte sie nach Kalifornien und wurde zum Alltagsgetränk der Gold-Digger. Um 1870 einigte man sich endlich auf den Namen Zinfandel. Um 1885 reklamierte Arpad Haraszthy, dass sein Vater Agoston die Rebe um 1860 eingeführt hätte.
Die endgültige Lösung der Herkunft ist erst im Jahre 2002 gelungen. Im Jahre 1999 stellte Professor Carole Meredith von der University of California in Zusammenarbeit mit kroatischen Spezialisten durch DNS-Analysen fest, dass Zinfandel und die Sorte Primitivo (di Gioia) aus Apulien / Italien zwar nicht identisch, aber zwei Klone der gleichen Art sind. Der kroatische Rebenspezialist Ivan Pejic informierte Ende 2001, dass die in Kroatien heimische autochthone, rote Rebsorte Crljenak (auch Okatac) mit Zinfandel identisch sein könnte. Das wurde bestätigt. Die Crljenak wiederum ist ein Elternteil der Sorte Plavac Mali. Aus ihr werden zum Beispiel die hochwertigen Rotweine Dingac, Faros, Plavac, Peljesac und Postup gewonnen.
Die Zinfandel entwickelt ungleich grosse und damit auch ungleich reifende Beeren mit hohem Zuckergehalt im vollreifen Zustand. Daraus ergeben sich sehr volle, alkoholstarke und dunkelfarbene Weine. Insbesondere im (sehr heissen) San Joaquin Valley werden die Trauben ohne Schale vergoren und weisen deutliche Restsüsse auf. Diese Weine werden als White Zinfandel angeboten, obgleich sie eine blassrosa Farbe aufweisen. Dieser White Zinfandel ist als gekühlt getrunkener Sommerwein in den USA sehr beliebt. Charakteristisch für Duft und Geschmack guter Zinfandel-Weine sind Gewürznoten (Nelken, Zimt, schwarzer Pfeffer, Minze) und beerig-süße Frucht-Aromen (Himbeeren, Brombeeren, Schwarz- kirschen).
(Quelle: Ernesto Pauli)
Die Rebsorte ist die häufigste Rotwein-Rebe in den USA. In Kalifornien belegt sie mit 20.000 Hektar über 10% der Rebfläche. Hauptanbaugebiete sind Amador (Sierra Foothills), Dry Creek Valley, Alexander Valley, Paso Robles, Sonoma Valley (hier vorwiegend durch Joel Peterson, Ravenswood, mehr...), Lodi und Napa Valley. Zumeist wird die Zinfandel mit etwas Petit Sirah und in seltenen Fällen Carignan (z.B. Ridge Geyserville) verschnitten. Sie wird auch in den US-Staaten New Mexico, Texas und Oregon sowie in Australien und Südafrika kultiviert.
Sie hat überhaupt nichts mit der typisch österreichischen Sorte Zierfandler zu tun. Die Rebsorte Zinfandel gehört zur Gattung der Vitis vinifera.
Anfangs 1820 führte der Rebschul-Besitzer George Gibbs, Long Island, aus Österreich die Zinfandel-Rebe in die USA ein. Ab dem Jahre 1835 kannte man sie unter dem Namen Zinfindal im Nordosten der USA als Tafeltraube. Im Jahre 1859 gelangte sie nach Kalifornien und wurde zum Alltagsgetränk der Gold-Digger. Um 1870 einigte man sich endlich auf den Namen Zinfandel. Um 1885 reklamierte Arpad Haraszthy, dass sein Vater Agoston die Rebe um 1860 eingeführt hätte.
Die endgültige Lösung der Herkunft ist erst im Jahre 2002 gelungen. Im Jahre 1999 stellte Professor Carole Meredith von der University of California in Zusammenarbeit mit kroatischen Spezialisten durch DNS-Analysen fest, dass Zinfandel und die Sorte Primitivo (di Gioia) aus Apulien / Italien zwar nicht identisch, aber zwei Klone der gleichen Art sind. Der kroatische Rebenspezialist Ivan Pejic informierte Ende 2001, dass die in Kroatien heimische autochthone, rote Rebsorte Crljenak (auch Okatac) mit Zinfandel identisch sein könnte. Das wurde bestätigt. Die Crljenak wiederum ist ein Elternteil der Sorte Plavac Mali. Aus ihr werden zum Beispiel die hochwertigen Rotweine Dingac, Faros, Plavac, Peljesac und Postup gewonnen.
Die Zinfandel entwickelt ungleich grosse und damit auch ungleich reifende Beeren mit hohem Zuckergehalt im vollreifen Zustand. Daraus ergeben sich sehr volle, alkoholstarke und dunkelfarbene Weine. Insbesondere im (sehr heissen) San Joaquin Valley werden die Trauben ohne Schale vergoren und weisen deutliche Restsüsse auf. Diese Weine werden als White Zinfandel angeboten, obgleich sie eine blassrosa Farbe aufweisen. Dieser White Zinfandel ist als gekühlt getrunkener Sommerwein in den USA sehr beliebt. Charakteristisch für Duft und Geschmack guter Zinfandel-Weine sind Gewürznoten (Nelken, Zimt, schwarzer Pfeffer, Minze) und beerig-süße Frucht-Aromen (Himbeeren, Brombeeren, Schwarz- kirschen).
(Quelle: Ernesto Pauli)
Petit Syrah
DNA-Analysen im Jahr 2003 ergaben zweifelsfrei, dass die in Kalifornien mit dem Namen Petite Sirah bezeichneten Reben tatsächlich identisch mit der Sorte Durif sind. Bereits im Jahr 1884 hatte Charles Melver die Rebsorte Durif zusammen mit anderen Setzlingen nach San José in Kalifornien importiert [1]. Von dort wurde die Sorte in die Weinbauländer Brasilien, Chile, Südafrika und Australien (451 Hektar, Stand 2007) [2] exportiert. Der weltweite Bestand von Durif wird dabei auf ca. 3000 Hektar geschätzt.
Abstammung: spontane Kreuzung zwischen Peloursin x Syrah
Abstammung: spontane Kreuzung zwischen Peloursin x Syrah
Charbono
Heimat: Kalifornien
In Kalifornien angebaute Rebsorte, die eventuell mit der Dolcetto-Rebe verwandt ist.
Charbono bringt oft charaktervolle, dichte Weine hervor. Der Schwerpunkt ihres Anbaus liegt im Napa Valley, insgesamt aber nur auf sehr kleiner Fläche.
In Frankreich wird diese Rotwein-Rebe Chabonneau genannt.
In Kalifornien angebaute Rebsorte, die eventuell mit der Dolcetto-Rebe verwandt ist.
Charbono bringt oft charaktervolle, dichte Weine hervor. Der Schwerpunkt ihres Anbaus liegt im Napa Valley, insgesamt aber nur auf sehr kleiner Fläche.
In Frankreich wird diese Rotwein-Rebe Chabonneau genannt.



