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Bersano Antara Monferrato DOC 2005

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Kurzübersicht

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Bersano Antara Monferrato DOC 2005Bersano Antara Monferrato DOC 2005
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Weingruppe Rotwein
Herkunft: Italien
Region Piemont
Rating: (1 bis 5 aufsteigend) 3
Schwere: (1 bis 5 aufsteigend) 3
Einheit / Inhalt 75 cl
Verpackungseinheit: 6 Flaschen
Weintyp Kräftige Rotweine
Alkoholgehalt 14 %
Trinktemperatur: 16-18 °C
Tasting Note Voller, runder Wein mit fruchtbetonter Seite. Edle Gerbstoffherbe.
Verfügbarkeit Mailorder
Genussphase: 5 Jahre
Bersano
Zwischen Turin, Asti und Alessandria liegen die Weinberge von Bersano. Bereits seit 1896 wird hier nach traditioneller Piemonter Art Wein bereitet. Unter der Leitung des Önologen Piersandro Sandri ist heute ein frischer Wind bei Bersano aufgezogen: Frische, fruchtbetonte Weißweine und barriquegereifte Rotweine mit ausgeprägten, aber weichen Tanninen repräsentieren die neue Generation bei Bersano. Daher legt man Wert darauf, die traditionellen Piemonter Weine und Rebsorten zu erhalten und deren Stärken herauszustellen, anstatt internationalen Modetrends zu folgen.

Seit einigen Jahren wird bei Bersano nicht mehr wie früher auf große Flaschenanzahl gesetzt, sondern auf ausgewählte Qualitäten: Angesehene Weinberge werden neu dazugekauft, neue Ausstattungen und neue Weine geschaffen. So z.B. der Barbera 'Generala' dessen 1997er Jahrgang die begehrten 3 Gläser, die Höchstauszeichnung des Weinführers 'Gambero Rosso' erhielt. Aber auch die neuen Cuvées, wie der Pomona zeigen die Vielschichtigkeit des Unternehmens.

Cabernet Sauvignon
Geschmackliche Assoziationen: Schwarze Johannisbeere, aber auch Brombeere, ähnlich wie Cassis, Schokolade, reife Pflaume, Gras, Paprika, Mineralien (tinte - artig), Minze, Lakritze; von der Eichenfasslagerung kommen dazu: süße Gewürze, Zimt, Vanille, Nelken; mit der Reifung entstehen Tabak, Bleistifte, Veilchen, Teeblätter. Varietäten alten Stils aus der Kapregion entwickeln manchmal auch teeriges, getrocknetes Heu, gummiartige, trockene Kräutermischung.


Die weltweit am meisten angebaute, klassische schwarze Traube der Welt ergibt einen großartigen Rotwein mit Alterungspotential; fein und stark, zu seiner besten Zeit und am reifsten mit Johannisbeeren - Aromen und mit Gerbsäuren gesättigt für eine lange Haltbarkeit, wird der Cabernet von den Spitzenproduzenten auf der ganzen Welt durchwegs in Eichenfässern gelagert. Am besten bekannt ist die Traube für ihre Dominanz in den Weinbergen des Bordeaux, wo sie normalerweise verschnitten wird (hauptsächlich mit Merlot und Cabernet franc). Cabernet, wie bereits erwähnt meist in Eichenfässern gelagert, ist in der Jugend häufig mit starken Gerbsäuren assoziiert, welche eine kräuselnde, aufregende Mundtrockenheit verursachen und die Grundlage für eine lange Reifung sind.


Eine gewisse geringfügige, frühe Härte mit ziemlich scharfen Pfefferaromen ist vollkommen richtig - vorausgesetzt, dass der Wein nicht "grün " oder bitter oder sehr unausgereift ist. Eine gedämpfte, laub- und grasartige, nussartige Qualität kann kann er auch haben; die ist eine Eigenschaft von vielen südafrikanischen Cabernets, die von den Weinbergen "des alten Klons" hergestellt werden. Weinberge "des neuen Klons" oder solche ohne Virusbefall und ohne das Problem unterschiedlicher Reife, welches einigen älteren Klonen anheim ist, bilden Weine mit geschmeidigen, fleischigen und reifen Fruchtqualitäten. 5.1% des südafrikanischen Weinbaus.


Merlot
Geschmackliche Assoziationen: Mineralien, Gewürze, Früchtekuchen, Pflaumen, Brombeeren, Veilchen, dazu Eichen - Anteile wie beim Cabernet falls Fass - gelagert; mit der Zeit Kaffee, Caramel.


Weltweit ist der Merlot momentan die populärste Traube und der populärste Rotwein. Seine wohlriechenden Duftstoffe und (normalerweise) weichere Struktur machen ihn früher zugänglich als den Cabernet, er ist eher "Restaurant - reif". Dies ist zwar nicht immer so, aber es ist vermutlich eine angemessene Verallgemeinerung. In Frankreich macht diese Varietät häufig in den Clarets des Bordeaux den kritischen Anteil aus, insbesondere in Zeiten schlechter Weinlesen. Es gibt eine Schule, die glaubt, dass das Klima am Kap den Merlot nicht benötigt, um den Cabernet zu verbessern. Er wird jetzt in zunehmendem Masse als " Variation" eigenständig abgefüllt. Es hat in letzter Zeit einige hervorragende Beispiele gegeben. Im Allgemeinen - aber keinesfalls immer - zeigen sie ein etwas weicheres Wesen und eine frühere Trinkbarkeit als der Cabernet. Manchmal irrtümlich für Cabernet gehalten, kann der Merlot der Kapregion eine mineralienhaltige, fruchtige Tiefe zeigen und ist, wie der Cabernet, am besten, wenn er Eichenfass - gelagert ist. 2.2% des südafrikanischen Weinbaus.


Pinot Noir
Nach neuesten genetischen Untersuchungen stammt die rote Rebsorte von einer natürlichen Kreuzung zwischen Traminer und Schwarzriesling (Pinot Meunier) ab. Daraus sind dann durch Mutationen die genetisch identischen Sorten Ruländer (Pinot Gris) und Pinot Blanc (Weissburgunder) sowie auch Blauer Arbst, Frühburgunder und Pinot Liébault entstanden.


Aus einer natürlichen Kreuzung des Pinot Noir mit einer Sorte der Familie Heunisch resultierten dann viele weitere Burgundersorten wie zum Beispiel Aligote, Auxerois, Chardonnay, Melon de Bourgogne und Morillon.


Charakteristisch für den daraus gekelterten Wein ist eine intensive, leuchtend rubinrote Farbe mit violetten Nuancen und ein fruchtig-beeriges Bouquet. Die Farbe der jungen Weine kann von einem kirschrot bis einen helleren Aubergineton reichen, die sich im Alter eventuell in Brauntöne verwandelt.


Der Geschmack ist vollmundig, körperreich und harmonisch hinsichtlich Säure- und Tannin-Gehalten. Das Aroma weist einen sortentypischen Ton nach zart-herben Bittermandeln auf. Primäre Fruchtaromen: Gewürze, Kräuter, Kirsche, Erdbeere, Himbeere, Veilchen, parfümiert, Pflaume und Rhabarber. Im Alter entwickelte Duftnoten: erdig, nach Wild riechend, Tabak und Pilze.


Das Blatt der Rebe ist schwach 3lappig, meist kaum eingeschnitten, Fläche wellig-blasig, konvexzähnig, Stielbucht V-förmig offen. Trieb: mit stark weißwollig behaarter Spitze; Knoten rosa, kurze Internodien. Holz dünn, rotbraun, Knoten braun, gut ausreifend. Die Traube mittelgross, walzenförmig, kompakt. Beere blauschwarz mit Wachsbelag, Saft farblos, länglich (u.U. deformiert), schwach bukettiert. Späte Blütezeit.


Barbera
Über die Herkunft dieser auf der halben Rebfläche des Piemont angebauten roten Erfolgsrebe gibt es viele Versionen. Eine davon lautet, dass sie bereits im 7. Jahrhundert von den Langobarden in den Piemont eingeführt wurde. Bekannt ist sie dort seit dem 13. Jahrhundert, urkundlich wurde sie im Jahre 1799 erwähnt. Jedenfalls stammt sie aus dem Piemont, denn nirgends scheint sie sich wohler zu fühlen als dort.


Sie ist heute in ganz Italien verbreitet und gilt als anpassungsfähig und ertragstark. Dort belegt sie knapp 50.000 Hektar Rebfläche und rangiert nach der Sangiovese am zweiten Platz unter den roten Sorten.


Mitte der 1980er-Jahre kam sie zu unrecht in Verruf, als beim berüchtigten Methanol-Skandal in Italien billige Barbera-Massenweine mit Metylalkohol versetzt wurden und daran 20 Menschen starben.



In Italien ist sie besonders in den drei Regionen Emilia-Romagna, Lombardei und Piemont vertreten, wo sie bestimmende Sorte ist und sortenreine Weine erbringt, z.B. die DOC-Weine Barbera d´Alba, Barbera d´Asti, Barbera del Monferrato, Colli Piacentini, Franciacorta (DOCG) und Oltrepò Pavese. In vielen anderen Regionen wird sie zumeist als Verschnitt-Partner (oft mit der Bonarda) verwendet, zum Beispiel in den DOC´s Bardolino, Cerveteri, Colli Perugini, Falerno del Massico und Molise, sowie in zahlreichen Tafelweinen in ganz Italien.


Sie wird etwas in Slowenien und in grossem Styl in Argentinien angebaut. Vermutlich ist sie mit der auf Sardinien beheimateten Perricone identisch. Diese wird als Verschnitt-Partner oder auch für sortenreine Landweine names Pignatello eingesetzt. Dort gibt es auch eine Varietät namens Barbera Sarda.


Die Barbera zeigt viele Gesichter: kraftvoll und robust, gealtert und jugendlich, säurebetont und harmonisch.

Bekannt ist auch eine weisse Abart Barbera Bianca.

(Quelle: Ernesto Pauli)