| Weingruppe | Rotwein |
|---|---|
| Herkunft: | Südafrika |
| Region | Walker Bay-Overberg |
| Rating: (1 bis 5 aufsteigend) | 4.5 |
| Auszeichnungen | 89 Punkte Wine Spectator |
| Schwere: (1 bis 5 aufsteigend) | 4 |
| Einheit / Inhalt | 75 cl |
| Verpackungseinheit: | 6 Flaschen |
| Weintyp | Lagerfähige Rotweine |
| Alkoholgehalt | 14 % |
| Trinktemperatur: | 14-16 °C |
| Tasting Note | Die Rebberge liegen in der Nähe des Southern Cape Ocean und wurden auf tonhaltigen Böden angelegt. Im Jahre 2002 wurde diese einzigartige Cuvée zum ersten Mal auf den Markt gebracht. Traditionelles Ausbauverfahren.
Verführerisch fruchtige Aromen, leicht würzige und herbale Noten und viele Beeren, dicht strukturiert aber nicht schwerfällig im Körper, elegant und anhaltend. |
| Verfügbarkeit | Mailorder, 24h Express, Shop Zürich |
| Genussphase: | 8 Jahre |
Bouchard Finlayson

Durch das Zusammen-spiel der Fähigkeiten von Peter Finlayson, einem preisgekrönten Winzer und Paul Bouchard, dem Burgunder-Experten schlechthin, und aufgrund des kühlen Klimas der Gegend, werden Weine erzielt, die sich durch grosse Komplexität und Feinheit auszeichnen.
Shiraz/Syrah
Geschmackliche Assoziationen: Anfangs pfefferig - würzig, Brombeeren; später ledernes Gewürz, (Kakao)fudge, Jagd, Teer und Rauch. Auch Veilchen.
Shiraz ist auch unter dem Namen Syrah bekannt. Ergibt einen tendenziell schweren, wohlschmeckenden Wein mit Tiefgang, der schneller reift als der Cabernet Sauvignon und deshalb manchmal als Verschnitt mit ihm gebraucht wird. Eigenständig kann er unterschiedlich altern; man sucht nach rauchiger, parfümierter, weicher, schokoladenartiger Wärme. Die Kapregion brachte seit den späten 1980'er Jahren eine Anzahl von guten Shirazweinen hervor; zuvor waren sie häufig zu schwer, flach, manchmal teerig und unbeholfen. 1.3% des südafrikanischen Weinbaus.
Shiraz ist auch unter dem Namen Syrah bekannt. Ergibt einen tendenziell schweren, wohlschmeckenden Wein mit Tiefgang, der schneller reift als der Cabernet Sauvignon und deshalb manchmal als Verschnitt mit ihm gebraucht wird. Eigenständig kann er unterschiedlich altern; man sucht nach rauchiger, parfümierter, weicher, schokoladenartiger Wärme. Die Kapregion brachte seit den späten 1980'er Jahren eine Anzahl von guten Shirazweinen hervor; zuvor waren sie häufig zu schwer, flach, manchmal teerig und unbeholfen. 1.3% des südafrikanischen Weinbaus.
Sangiovese
Eine ausgezeichnete Rotweintraube Italiens. Sie ist die Hauptvariante im Chianti-Gebiet, besonders für Chianti Classico aus der Toskana.
Die rote Rebsorte ist mit knapp 90.000 Hektar (das sind rund 10% der Gesamt-Rebfläche) die meist angebaute italienische Rotwein-Sorte und nach der weissen Trebbiano die zweithäufigste Rebsorte ganz Italiens. Die Sorte war vermutlich schon den Etruskern bekannt und ist uralten Ursprungs (die Bedeutung des Namens = "Blut Jupiters"). Bis in das 19. Jahrhundert war auch der Name Sangioveto (oder auch San Gioveto) gebräuchlich.
Die sorgfältig produzierten Weine sind nobel, voll, langsam reifend und von vornehmer und doch feuriger Trockenheit, im Abgang manchmal mit einem hauch von Bitterkeit.
Die bekanntesten Synonyme / Varietäten sind Brunello (Klon für den DOCG Brunello di Montalcino aus der Toskana), Morellino (an der Küste der Toskana), Nielluccio (auf der französischen Insel Korsika), Prugnolo Gentile (Klon für den DOCG Vino Nobile di Montepulciano), Sangiovese di Lamole (ein Klon in der Region Chianti in Greve), Sangiovese di Romagna (Klon für den gleichnamigen DOC-Rotwein).
Eine grobe Einteilung in zwei Familien ist möglich: Sangiovese Grosso (Brunello, Prugnolo Gentile und Sangiovese di Lamole) und Sangiovese Piccolo (Chianti), wobei sich dies auf die Grösse der Beeren bezieht und keine automatische Qualitäts-Einteilung bedeutet. Sangiovese ist die Grundlage für die DOCG-Weine Chianti, Chianti-Classico und Carmignano (in der Region Toskana) sowie Torgiano Rosso Riserva (in der Region Umbrien). Auch wird die Sangiovese für viele Super-Toskaner (in der Toskana) und für die DOC-Rotweine Rosso Conero und Rosso Piceno (in der Region Marken) verwendet und in weitern Regionen (Kampanien, Latium und Lombardei) kultiviert. In Übersee finden wir die Sorte vorwiegend in Kalifornien (Napa Valley) und in Argentinien (Mendoza).
(Quelle: Ernesto Pauli)
Die rote Rebsorte ist mit knapp 90.000 Hektar (das sind rund 10% der Gesamt-Rebfläche) die meist angebaute italienische Rotwein-Sorte und nach der weissen Trebbiano die zweithäufigste Rebsorte ganz Italiens. Die Sorte war vermutlich schon den Etruskern bekannt und ist uralten Ursprungs (die Bedeutung des Namens = "Blut Jupiters"). Bis in das 19. Jahrhundert war auch der Name Sangioveto (oder auch San Gioveto) gebräuchlich.
Die sorgfältig produzierten Weine sind nobel, voll, langsam reifend und von vornehmer und doch feuriger Trockenheit, im Abgang manchmal mit einem hauch von Bitterkeit.
Die bekanntesten Synonyme / Varietäten sind Brunello (Klon für den DOCG Brunello di Montalcino aus der Toskana), Morellino (an der Küste der Toskana), Nielluccio (auf der französischen Insel Korsika), Prugnolo Gentile (Klon für den DOCG Vino Nobile di Montepulciano), Sangiovese di Lamole (ein Klon in der Region Chianti in Greve), Sangiovese di Romagna (Klon für den gleichnamigen DOC-Rotwein).
Eine grobe Einteilung in zwei Familien ist möglich: Sangiovese Grosso (Brunello, Prugnolo Gentile und Sangiovese di Lamole) und Sangiovese Piccolo (Chianti), wobei sich dies auf die Grösse der Beeren bezieht und keine automatische Qualitäts-Einteilung bedeutet. Sangiovese ist die Grundlage für die DOCG-Weine Chianti, Chianti-Classico und Carmignano (in der Region Toskana) sowie Torgiano Rosso Riserva (in der Region Umbrien). Auch wird die Sangiovese für viele Super-Toskaner (in der Toskana) und für die DOC-Rotweine Rosso Conero und Rosso Piceno (in der Region Marken) verwendet und in weitern Regionen (Kampanien, Latium und Lombardei) kultiviert. In Übersee finden wir die Sorte vorwiegend in Kalifornien (Napa Valley) und in Argentinien (Mendoza).
(Quelle: Ernesto Pauli)
Nebbiolo
Könnte Anspruch auf die edelste Rotweintraube der Welt erheben, wenn sie andernorts auch angebaut würde. Der berühmte französische Önologe Louis Oudart erkannte Mitte des 19. Jahrhunderts das grossartige Potential dieser Sorte. Oudart gilt als Geburtsvater der weltberühmten italienischen DOCG-Rotweine Barbaresco und Barolo.
Im oberitalienischen Piemont werden aus ihr die tiefen, reichen und klassischen Barolo (z.B. von Angelo Gaja und Giacomo Conterno) sowie die etwas leichteren Barbaresco erzeugt (z.B. von Bruno Giacosa). Die Farbe ist leuchtend granatrot, das Bouquet erinnert an Teer und Veilchen, und im Geschmack präsentiert er sich meistens sehr trocken. Nebbiolo ist von Natur aus etwas hart, und die Sitte, diese Weine relativ lange in den Holzfässern zu lagern, verstärkt diese Härte. Das wiederum ruft nach langer Flaschenlagerung.
Unter dem Synonym Spanna (auch Spana) ist der Nebbiolo bestimmend in den Piemonteser DOC-Rotweinen Boca, Bramaterra, Carema, Fara, Lessona und Sizzano. Ausserdem werden aus ihr sortenreine VdT´s gekeltert. Plinius der Ältere (23-79) beschrieb eine „Uva Spinea“ mit den Worten „quae sola alitur nebulis“ (allein durch den Nebel wird sie genährt). Möglicherweise handelt es sich um die gleiche Sorte. Der Name Nebbiolo leitet sich vom italienischen Wort für Nebel (nebbia) ab, denn sie gedeiht dort am besten, wo im Herbst häufig milde Frühnebel die Trauben zum Reifen bringen.
Trotz der hohen Qualität belegt sie auf Grund ihrer Standort- bzw. Umwelt-Empfindlichkeit nur rund 5.000 Hektar Rebfläche. Sie benötigt günstige Lagen auf Süd- bis Südwesthängen und bevorzugt kalkhaltige Mergel-Böden. Geringe Bestände gibt es in der Lombardei, Kalifornien, Argentinien und Australien. Es gibt auch vier standortabhängige Mutationen in den Langhebergen (Piemont) mit den Bezeichnungen Nebbiolo Bolla, Nebbiolo Lampia, Nebbiolo Michet und Nebbiolo Rosé.
(Quelle: Ernesto Pauli)
Im oberitalienischen Piemont werden aus ihr die tiefen, reichen und klassischen Barolo (z.B. von Angelo Gaja und Giacomo Conterno) sowie die etwas leichteren Barbaresco erzeugt (z.B. von Bruno Giacosa). Die Farbe ist leuchtend granatrot, das Bouquet erinnert an Teer und Veilchen, und im Geschmack präsentiert er sich meistens sehr trocken. Nebbiolo ist von Natur aus etwas hart, und die Sitte, diese Weine relativ lange in den Holzfässern zu lagern, verstärkt diese Härte. Das wiederum ruft nach langer Flaschenlagerung.
Unter dem Synonym Spanna (auch Spana) ist der Nebbiolo bestimmend in den Piemonteser DOC-Rotweinen Boca, Bramaterra, Carema, Fara, Lessona und Sizzano. Ausserdem werden aus ihr sortenreine VdT´s gekeltert. Plinius der Ältere (23-79) beschrieb eine „Uva Spinea“ mit den Worten „quae sola alitur nebulis“ (allein durch den Nebel wird sie genährt). Möglicherweise handelt es sich um die gleiche Sorte. Der Name Nebbiolo leitet sich vom italienischen Wort für Nebel (nebbia) ab, denn sie gedeiht dort am besten, wo im Herbst häufig milde Frühnebel die Trauben zum Reifen bringen.
Trotz der hohen Qualität belegt sie auf Grund ihrer Standort- bzw. Umwelt-Empfindlichkeit nur rund 5.000 Hektar Rebfläche. Sie benötigt günstige Lagen auf Süd- bis Südwesthängen und bevorzugt kalkhaltige Mergel-Böden. Geringe Bestände gibt es in der Lombardei, Kalifornien, Argentinien und Australien. Es gibt auch vier standortabhängige Mutationen in den Langhebergen (Piemont) mit den Bezeichnungen Nebbiolo Bolla, Nebbiolo Lampia, Nebbiolo Michet und Nebbiolo Rosé.
(Quelle: Ernesto Pauli)
Barbera
Über die Herkunft dieser auf der halben Rebfläche des Piemont angebauten roten Erfolgsrebe gibt es viele Versionen. Eine davon lautet, dass sie bereits im 7. Jahrhundert von den Langobarden in den Piemont eingeführt wurde. Bekannt ist sie dort seit dem 13. Jahrhundert, urkundlich wurde sie im Jahre 1799 erwähnt. Jedenfalls stammt sie aus dem Piemont, denn nirgends scheint sie sich wohler zu fühlen als dort.
Sie ist heute in ganz Italien verbreitet und gilt als anpassungsfähig und ertragstark. Dort belegt sie knapp 50.000 Hektar Rebfläche und rangiert nach der Sangiovese am zweiten Platz unter den roten Sorten.
Mitte der 1980er-Jahre kam sie zu unrecht in Verruf, als beim berüchtigten Methanol-Skandal in Italien billige Barbera-Massenweine mit Metylalkohol versetzt wurden und daran 20 Menschen starben.
In Italien ist sie besonders in den drei Regionen Emilia-Romagna, Lombardei und Piemont vertreten, wo sie bestimmende Sorte ist und sortenreine Weine erbringt, z.B. die DOC-Weine Barbera d´Alba, Barbera d´Asti, Barbera del Monferrato, Colli Piacentini, Franciacorta (DOCG) und Oltrepò Pavese. In vielen anderen Regionen wird sie zumeist als Verschnitt-Partner (oft mit der Bonarda) verwendet, zum Beispiel in den DOC´s Bardolino, Cerveteri, Colli Perugini, Falerno del Massico und Molise, sowie in zahlreichen Tafelweinen in ganz Italien.
Sie wird etwas in Slowenien und in grossem Styl in Argentinien angebaut. Vermutlich ist sie mit der auf Sardinien beheimateten Perricone identisch. Diese wird als Verschnitt-Partner oder auch für sortenreine Landweine names Pignatello eingesetzt. Dort gibt es auch eine Varietät namens Barbera Sarda.
Die Barbera zeigt viele Gesichter: kraftvoll und robust, gealtert und jugendlich, säurebetont und harmonisch.
Bekannt ist auch eine weisse Abart Barbera Bianca.
(Quelle: Ernesto Pauli)
Sie ist heute in ganz Italien verbreitet und gilt als anpassungsfähig und ertragstark. Dort belegt sie knapp 50.000 Hektar Rebfläche und rangiert nach der Sangiovese am zweiten Platz unter den roten Sorten.
Mitte der 1980er-Jahre kam sie zu unrecht in Verruf, als beim berüchtigten Methanol-Skandal in Italien billige Barbera-Massenweine mit Metylalkohol versetzt wurden und daran 20 Menschen starben.
In Italien ist sie besonders in den drei Regionen Emilia-Romagna, Lombardei und Piemont vertreten, wo sie bestimmende Sorte ist und sortenreine Weine erbringt, z.B. die DOC-Weine Barbera d´Alba, Barbera d´Asti, Barbera del Monferrato, Colli Piacentini, Franciacorta (DOCG) und Oltrepò Pavese. In vielen anderen Regionen wird sie zumeist als Verschnitt-Partner (oft mit der Bonarda) verwendet, zum Beispiel in den DOC´s Bardolino, Cerveteri, Colli Perugini, Falerno del Massico und Molise, sowie in zahlreichen Tafelweinen in ganz Italien.
Sie wird etwas in Slowenien und in grossem Styl in Argentinien angebaut. Vermutlich ist sie mit der auf Sardinien beheimateten Perricone identisch. Diese wird als Verschnitt-Partner oder auch für sortenreine Landweine names Pignatello eingesetzt. Dort gibt es auch eine Varietät namens Barbera Sarda.
Die Barbera zeigt viele Gesichter: kraftvoll und robust, gealtert und jugendlich, säurebetont und harmonisch.
Bekannt ist auch eine weisse Abart Barbera Bianca.
(Quelle: Ernesto Pauli)



