Willkommen, Sie sind nicht angemeldet

Casa Lapostolle Borobo Apalta 2008

Schreiben Sie die erste Kundenmeinung

Verfügbarkeit: Lieferbar

75,00 Fr.
ODER

Kurzübersicht

.Spitzenwein aus Chile
Casa Lapostolle Borobo Apalta 2008Casa Lapostolle Borobo Apalta 2008
Bild anklicken zur Gesamtansicht
Weingruppe Rotwein
Herkunft: Chile
Rating: (1 bis 5 aufsteigend) 4
Schwere: (1 bis 5 aufsteigend) 3
Einheit / Inhalt 75 cl
Verpackungseinheit: 6 Flaschen
Weintyp Kräftige Rotweine
Alkoholgehalt 14 %
Trinktemperatur: 16-18 °C
Tasting Note In der Nase elegant, reichhaltig und komplex. Der Gaumen ist weich und konzentriert mit einer schönen Frische, gefolgt von einem langen, eleganten Finish.
Verfügbarkeit Mailorder
Genussphase: 5 Jahre
Casa Lapostolle
>logo1>Der Sitz der Weinkellerei Casa Lapostolle ist in Santa Cruz im Rapel Valley.

Das Weingut ist eines der besten Weinhäuser des Landes. und wurde im Jahre 1994 von Alexandra Marnier Lapostolle und ihrem Ehemann Cyril de Bournet gegründet. Das Ziel von Casa Lapostolle ist ganz klar definiert: «Weltklasse-Weine mit französischer Fachkenntnis auf hervorragendem chilenischem Boden herzustellen!»

Cabernet Sauvignon
Geschmackliche Assoziationen: Schwarze Johannisbeere, aber auch Brombeere, ähnlich wie Cassis, Schokolade, reife Pflaume, Gras, Paprika, Mineralien (tinte - artig), Minze, Lakritze; von der Eichenfasslagerung kommen dazu: süße Gewürze, Zimt, Vanille, Nelken; mit der Reifung entstehen Tabak, Bleistifte, Veilchen, Teeblätter. Varietäten alten Stils aus der Kapregion entwickeln manchmal auch teeriges, getrocknetes Heu, gummiartige, trockene Kräutermischung.


Die weltweit am meisten angebaute, klassische schwarze Traube der Welt ergibt einen großartigen Rotwein mit Alterungspotential; fein und stark, zu seiner besten Zeit und am reifsten mit Johannisbeeren - Aromen und mit Gerbsäuren gesättigt für eine lange Haltbarkeit, wird der Cabernet von den Spitzenproduzenten auf der ganzen Welt durchwegs in Eichenfässern gelagert. Am besten bekannt ist die Traube für ihre Dominanz in den Weinbergen des Bordeaux, wo sie normalerweise verschnitten wird (hauptsächlich mit Merlot und Cabernet franc). Cabernet, wie bereits erwähnt meist in Eichenfässern gelagert, ist in der Jugend häufig mit starken Gerbsäuren assoziiert, welche eine kräuselnde, aufregende Mundtrockenheit verursachen und die Grundlage für eine lange Reifung sind.


Eine gewisse geringfügige, frühe Härte mit ziemlich scharfen Pfefferaromen ist vollkommen richtig - vorausgesetzt, dass der Wein nicht "grün " oder bitter oder sehr unausgereift ist. Eine gedämpfte, laub- und grasartige, nussartige Qualität kann kann er auch haben; die ist eine Eigenschaft von vielen südafrikanischen Cabernets, die von den Weinbergen "des alten Klons" hergestellt werden. Weinberge "des neuen Klons" oder solche ohne Virusbefall und ohne das Problem unterschiedlicher Reife, welches einigen älteren Klonen anheim ist, bilden Weine mit geschmeidigen, fleischigen und reifen Fruchtqualitäten. 5.1% des südafrikanischen Weinbaus.


Merlot
Geschmackliche Assoziationen: Mineralien, Gewürze, Früchtekuchen, Pflaumen, Brombeeren, Veilchen, dazu Eichen - Anteile wie beim Cabernet falls Fass - gelagert; mit der Zeit Kaffee, Caramel.


Weltweit ist der Merlot momentan die populärste Traube und der populärste Rotwein. Seine wohlriechenden Duftstoffe und (normalerweise) weichere Struktur machen ihn früher zugänglich als den Cabernet, er ist eher "Restaurant - reif". Dies ist zwar nicht immer so, aber es ist vermutlich eine angemessene Verallgemeinerung. In Frankreich macht diese Varietät häufig in den Clarets des Bordeaux den kritischen Anteil aus, insbesondere in Zeiten schlechter Weinlesen. Es gibt eine Schule, die glaubt, dass das Klima am Kap den Merlot nicht benötigt, um den Cabernet zu verbessern. Er wird jetzt in zunehmendem Masse als " Variation" eigenständig abgefüllt. Es hat in letzter Zeit einige hervorragende Beispiele gegeben. Im Allgemeinen - aber keinesfalls immer - zeigen sie ein etwas weicheres Wesen und eine frühere Trinkbarkeit als der Cabernet. Manchmal irrtümlich für Cabernet gehalten, kann der Merlot der Kapregion eine mineralienhaltige, fruchtige Tiefe zeigen und ist, wie der Cabernet, am besten, wenn er Eichenfass - gelagert ist. 2.2% des südafrikanischen Weinbaus.


Shiraz/Syrah
Geschmackliche Assoziationen: Anfangs pfefferig - würzig, Brombeeren; später ledernes Gewürz, (Kakao)fudge, Jagd, Teer und Rauch. Auch Veilchen.


Shiraz ist auch unter dem Namen Syrah bekannt. Ergibt einen tendenziell schweren, wohlschmeckenden Wein mit Tiefgang, der schneller reift als der Cabernet Sauvignon und deshalb manchmal als Verschnitt mit ihm gebraucht wird. Eigenständig kann er unterschiedlich altern; man sucht nach rauchiger, parfümierter, weicher, schokoladenartiger Wärme. Die Kapregion brachte seit den späten 1980'er Jahren eine Anzahl von guten Shirazweinen hervor; zuvor waren sie häufig zu schwer, flach, manchmal teerig und unbeholfen. 1.3% des südafrikanischen Weinbaus.


Pinot Noir
Nach neuesten genetischen Untersuchungen stammt die rote Rebsorte von einer natürlichen Kreuzung zwischen Traminer und Schwarzriesling (Pinot Meunier) ab. Daraus sind dann durch Mutationen die genetisch identischen Sorten Ruländer (Pinot Gris) und Pinot Blanc (Weissburgunder) sowie auch Blauer Arbst, Frühburgunder und Pinot Liébault entstanden.


Aus einer natürlichen Kreuzung des Pinot Noir mit einer Sorte der Familie Heunisch resultierten dann viele weitere Burgundersorten wie zum Beispiel Aligote, Auxerois, Chardonnay, Melon de Bourgogne und Morillon.


Charakteristisch für den daraus gekelterten Wein ist eine intensive, leuchtend rubinrote Farbe mit violetten Nuancen und ein fruchtig-beeriges Bouquet. Die Farbe der jungen Weine kann von einem kirschrot bis einen helleren Aubergineton reichen, die sich im Alter eventuell in Brauntöne verwandelt.


Der Geschmack ist vollmundig, körperreich und harmonisch hinsichtlich Säure- und Tannin-Gehalten. Das Aroma weist einen sortentypischen Ton nach zart-herben Bittermandeln auf. Primäre Fruchtaromen: Gewürze, Kräuter, Kirsche, Erdbeere, Himbeere, Veilchen, parfümiert, Pflaume und Rhabarber. Im Alter entwickelte Duftnoten: erdig, nach Wild riechend, Tabak und Pilze.


Das Blatt der Rebe ist schwach 3lappig, meist kaum eingeschnitten, Fläche wellig-blasig, konvexzähnig, Stielbucht V-förmig offen. Trieb: mit stark weißwollig behaarter Spitze; Knoten rosa, kurze Internodien. Holz dünn, rotbraun, Knoten braun, gut ausreifend. Die Traube mittelgross, walzenförmig, kompakt. Beere blauschwarz mit Wachsbelag, Saft farblos, länglich (u.U. deformiert), schwach bukettiert. Späte Blütezeit.


Carménère
Eigentlich stammt die rote Rebsorte Carmenere aus dem Bordeaux, Frankreich. Besonders im Medoc und Saint Emilion war sie als "Grande Vidure" mit Cabernet Franc zu Cuvées vermählt Bestandteil vieler hervorragender Weine. Die Carmere war allerdings sehr empfindlich, verrieselte leicht, brachte in schwierigen Jahren entsprechend wenig Ertrag und hat deshalb an der Gironde stark an Bedeutung verloren.


Erfolgreich ist sie hingegen in Chile. Dass es mit der Carmenère auch eine typisch chilenische Rebe gibt, wurde allerdings erst im Jahre 1991 aktenkundig.


Silvestre Ochagavia führte um 1851 viele klassische französische Rebsorten nach Chile ein – noch bevor der Echte Mehltau und die Reblaus zuschlugen und den Weinbau in Europa flächendeckend lahm legten. In den reblausfreien Weingärten Chiles hatte die Carmenère eine Zukunft und wurde dort allerdings bis Anfang der neunziger Jahre für einen besonders interessanten Vertreter der Rebsorte Merlot gehalten. Erst jahrelange Untersuchungen des französischen Ampelographen Jean-Michel Boursiquot (geb. 1958) zeigten auf, dass es sich bei der Carmenère nicht etwa um einen speziell interessanten Klon der Merlot handelte, sondern um die alte Vitis vinifera aus dem Bordelais. Winzer schätzten, dass zwischen 60-90 % ihrer Merlot-Reben sich schlussendlich als Carmenère enttarnten.


In Chile wird die Carmenère heute auf weit mehr als 6'000 ha kultiviert. Im Jahr 1997 wurden erst 330 ha offiziell gemeldet. Ein Jahr später vergrösserte sich die Rebfläche schon auf 1697 ha und im Jahr 1999 wurde sie mit mehr als 2'306 ha angegeben. Es dauerte Jahre, bis die tatsächlich in den Weinbergen vermischten Rebstöcke der Merlot und Carmènere bereinigt wurden.


Boursiquot beschaffte sich übrigens sein Know-how der Ampelographie im Weinbau-Institut Montpellier (Frankreich) unter Pierre Galet (geb. 1921). In Zusammenarbeit mit der University of California wirkte er später massgeblich bei der Abstammungs-Aufklärung verschiedener Rebsorten, wie beispielsweise Chardonnay, Durif, Gouais Blanc, Petite Sirah und Syrah mit. Er blieb an der University of California, wo er eng mit mit Dr. Carole Meredith zusammenarbeitet.


Italienische Winzer aus dem Friaul belächelten den Irrtum der Chilenen etwas, mussten sich aber selbst an der Nase nehmen, weil auch bei ihnen zu Hause oft Wein aus der Carmenere als Cabernet Franc etikettiert wurde. Sie sind sich sehr ähnlich und möglicherweise ist die Carmenere mit der Cabernet Franc tatsächlich verwandt.


Die Carmenère-Rebsorte hat zwar eine eigenwillige, recht pikante Note, ist dafür aber unglaublich süffig. Richtig pfeffrig, mit einer köstlich integrierten Fruchtsüsse und viel Stoff, erinnert dieser schwere Rote an einen guten Bordeaux.


Heute findet man die Carmenère u.a. in sehr unterschiedlichen Anbauflächen auch in Argentinien, Bulgarien, Brasilien, Griechenland, Ungarn, Deutschland, Russland, der Türkey, der Schweiz und Italien.