| Weingruppe | Roséweine |
|---|---|
| Herkunft: | Chile |
| Rating: (1 bis 5 aufsteigend) | 3 |
| Schwere: (1 bis 5 aufsteigend) | 1 |
| Einheit / Inhalt | 75 cl |
| Verpackungseinheit: | 12 Flaschen |
| Weintyp | Roséweine |
| Alkoholgehalt | 13 % |
| Trinktemperatur: | 10-12 °C |
| Tasting Note | In der Nase mit Aromen von frischen roten Früchten. Der Abgang zeichnet sich durch einen leichten Körper aus. Zum Finish folgen frische Fruchtaromen. |
| Verfügbarkeit | Mailorder |
| Genussphase: | 5 Jahre |
Casa Lapostolle
>logo1>Der Sitz der Weinkellerei Casa Lapostolle ist in Santa Cruz im Rapel Valley.
Das Weingut ist eines der besten Weinhäuser des Landes. und wurde im Jahre 1994 von Alexandra Marnier Lapostolle und ihrem Ehemann Cyril de Bournet gegründet. Das Ziel von Casa Lapostolle ist ganz klar definiert: «Weltklasse-Weine mit französischer Fachkenntnis auf hervorragendem chilenischem Boden herzustellen!»
Das Weingut ist eines der besten Weinhäuser des Landes. und wurde im Jahre 1994 von Alexandra Marnier Lapostolle und ihrem Ehemann Cyril de Bournet gegründet. Das Ziel von Casa Lapostolle ist ganz klar definiert: «Weltklasse-Weine mit französischer Fachkenntnis auf hervorragendem chilenischem Boden herzustellen!»
Shiraz/Syrah
Geschmackliche Assoziationen: Anfangs pfefferig - würzig, Brombeeren; später ledernes Gewürz, (Kakao)fudge, Jagd, Teer und Rauch. Auch Veilchen.
Shiraz ist auch unter dem Namen Syrah bekannt. Ergibt einen tendenziell schweren, wohlschmeckenden Wein mit Tiefgang, der schneller reift als der Cabernet Sauvignon und deshalb manchmal als Verschnitt mit ihm gebraucht wird. Eigenständig kann er unterschiedlich altern; man sucht nach rauchiger, parfümierter, weicher, schokoladenartiger Wärme. Die Kapregion brachte seit den späten 1980'er Jahren eine Anzahl von guten Shirazweinen hervor; zuvor waren sie häufig zu schwer, flach, manchmal teerig und unbeholfen. 1.3% des südafrikanischen Weinbaus.
Shiraz ist auch unter dem Namen Syrah bekannt. Ergibt einen tendenziell schweren, wohlschmeckenden Wein mit Tiefgang, der schneller reift als der Cabernet Sauvignon und deshalb manchmal als Verschnitt mit ihm gebraucht wird. Eigenständig kann er unterschiedlich altern; man sucht nach rauchiger, parfümierter, weicher, schokoladenartiger Wärme. Die Kapregion brachte seit den späten 1980'er Jahren eine Anzahl von guten Shirazweinen hervor; zuvor waren sie häufig zu schwer, flach, manchmal teerig und unbeholfen. 1.3% des südafrikanischen Weinbaus.
Carménère
Eigentlich stammt die rote Rebsorte Carmenere aus dem Bordeaux, Frankreich. Besonders im Medoc und Saint Emilion war sie als "Grande Vidure" mit Cabernet Franc zu Cuvées vermählt Bestandteil vieler hervorragender Weine. Die Carmere war allerdings sehr empfindlich, verrieselte leicht, brachte in schwierigen Jahren entsprechend wenig Ertrag und hat deshalb an der Gironde stark an Bedeutung verloren.
Erfolgreich ist sie hingegen in Chile. Dass es mit der Carmenère auch eine typisch chilenische Rebe gibt, wurde allerdings erst im Jahre 1991 aktenkundig.
Silvestre Ochagavia führte um 1851 viele klassische französische Rebsorten nach Chile ein – noch bevor der Echte Mehltau und die Reblaus zuschlugen und den Weinbau in Europa flächendeckend lahm legten. In den reblausfreien Weingärten Chiles hatte die Carmenère eine Zukunft und wurde dort allerdings bis Anfang der neunziger Jahre für einen besonders interessanten Vertreter der Rebsorte Merlot gehalten. Erst jahrelange Untersuchungen des französischen Ampelographen Jean-Michel Boursiquot (geb. 1958) zeigten auf, dass es sich bei der Carmenère nicht etwa um einen speziell interessanten Klon der Merlot handelte, sondern um die alte Vitis vinifera aus dem Bordelais. Winzer schätzten, dass zwischen 60-90 % ihrer Merlot-Reben sich schlussendlich als Carmenère enttarnten.
In Chile wird die Carmenère heute auf weit mehr als 6'000 ha kultiviert. Im Jahr 1997 wurden erst 330 ha offiziell gemeldet. Ein Jahr später vergrösserte sich die Rebfläche schon auf 1697 ha und im Jahr 1999 wurde sie mit mehr als 2'306 ha angegeben. Es dauerte Jahre, bis die tatsächlich in den Weinbergen vermischten Rebstöcke der Merlot und Carmènere bereinigt wurden.
Boursiquot beschaffte sich übrigens sein Know-how der Ampelographie im Weinbau-Institut Montpellier (Frankreich) unter Pierre Galet (geb. 1921). In Zusammenarbeit mit der University of California wirkte er später massgeblich bei der Abstammungs-Aufklärung verschiedener Rebsorten, wie beispielsweise Chardonnay, Durif, Gouais Blanc, Petite Sirah und Syrah mit. Er blieb an der University of California, wo er eng mit mit Dr. Carole Meredith zusammenarbeitet.
Italienische Winzer aus dem Friaul belächelten den Irrtum der Chilenen etwas, mussten sich aber selbst an der Nase nehmen, weil auch bei ihnen zu Hause oft Wein aus der Carmenere als Cabernet Franc etikettiert wurde. Sie sind sich sehr ähnlich und möglicherweise ist die Carmenere mit der Cabernet Franc tatsächlich verwandt.
Die Carmenère-Rebsorte hat zwar eine eigenwillige, recht pikante Note, ist dafür aber unglaublich süffig. Richtig pfeffrig, mit einer köstlich integrierten Fruchtsüsse und viel Stoff, erinnert dieser schwere Rote an einen guten Bordeaux.
Heute findet man die Carmenère u.a. in sehr unterschiedlichen Anbauflächen auch in Argentinien, Bulgarien, Brasilien, Griechenland, Ungarn, Deutschland, Russland, der Türkey, der Schweiz und Italien.
Erfolgreich ist sie hingegen in Chile. Dass es mit der Carmenère auch eine typisch chilenische Rebe gibt, wurde allerdings erst im Jahre 1991 aktenkundig.
Silvestre Ochagavia führte um 1851 viele klassische französische Rebsorten nach Chile ein – noch bevor der Echte Mehltau und die Reblaus zuschlugen und den Weinbau in Europa flächendeckend lahm legten. In den reblausfreien Weingärten Chiles hatte die Carmenère eine Zukunft und wurde dort allerdings bis Anfang der neunziger Jahre für einen besonders interessanten Vertreter der Rebsorte Merlot gehalten. Erst jahrelange Untersuchungen des französischen Ampelographen Jean-Michel Boursiquot (geb. 1958) zeigten auf, dass es sich bei der Carmenère nicht etwa um einen speziell interessanten Klon der Merlot handelte, sondern um die alte Vitis vinifera aus dem Bordelais. Winzer schätzten, dass zwischen 60-90 % ihrer Merlot-Reben sich schlussendlich als Carmenère enttarnten.
In Chile wird die Carmenère heute auf weit mehr als 6'000 ha kultiviert. Im Jahr 1997 wurden erst 330 ha offiziell gemeldet. Ein Jahr später vergrösserte sich die Rebfläche schon auf 1697 ha und im Jahr 1999 wurde sie mit mehr als 2'306 ha angegeben. Es dauerte Jahre, bis die tatsächlich in den Weinbergen vermischten Rebstöcke der Merlot und Carmènere bereinigt wurden.
Boursiquot beschaffte sich übrigens sein Know-how der Ampelographie im Weinbau-Institut Montpellier (Frankreich) unter Pierre Galet (geb. 1921). In Zusammenarbeit mit der University of California wirkte er später massgeblich bei der Abstammungs-Aufklärung verschiedener Rebsorten, wie beispielsweise Chardonnay, Durif, Gouais Blanc, Petite Sirah und Syrah mit. Er blieb an der University of California, wo er eng mit mit Dr. Carole Meredith zusammenarbeitet.
Italienische Winzer aus dem Friaul belächelten den Irrtum der Chilenen etwas, mussten sich aber selbst an der Nase nehmen, weil auch bei ihnen zu Hause oft Wein aus der Carmenere als Cabernet Franc etikettiert wurde. Sie sind sich sehr ähnlich und möglicherweise ist die Carmenere mit der Cabernet Franc tatsächlich verwandt.
Die Carmenère-Rebsorte hat zwar eine eigenwillige, recht pikante Note, ist dafür aber unglaublich süffig. Richtig pfeffrig, mit einer köstlich integrierten Fruchtsüsse und viel Stoff, erinnert dieser schwere Rote an einen guten Bordeaux.
Heute findet man die Carmenère u.a. in sehr unterschiedlichen Anbauflächen auch in Argentinien, Bulgarien, Brasilien, Griechenland, Ungarn, Deutschland, Russland, der Türkey, der Schweiz und Italien.



