| Weingruppe | Rotwein |
|---|---|
| Herkunft: | Südafrika |
| Region | Paarl |
| Rating: (1 bis 5 aufsteigend) | 3 |
| Schwere: (1 bis 5 aufsteigend) | 2 |
| Einheit / Inhalt | 75 cl |
| Verpackungseinheit: | 6 Flaschen |
| Weintyp | Fruchtbetonte Rotweine |
| Alkoholgehalt | 13 % |
| Trinktemperatur: | 14-16 °C |
| Tasting Note | Reiches Purpurrot. Tiefes und fruchtbetontes Bouquet nach Erdbeeren, Schokoladenaromen und mit Eichenholz-/Vanille abgerundet. |
| Verfügbarkeit | Mailorder, 24h Express, Shop Zürich |
| Genussphase: | 7 Jahre |
Glen Carlou

Merlot
Geschmackliche Assoziationen: Mineralien, Gewürze, Früchtekuchen, Pflaumen, Brombeeren, Veilchen, dazu Eichen - Anteile wie beim Cabernet falls Fass - gelagert; mit der Zeit Kaffee, Caramel.
Weltweit ist der Merlot momentan die populärste Traube und der populärste Rotwein. Seine wohlriechenden Duftstoffe und (normalerweise) weichere Struktur machen ihn früher zugänglich als den Cabernet, er ist eher "Restaurant - reif". Dies ist zwar nicht immer so, aber es ist vermutlich eine angemessene Verallgemeinerung. In Frankreich macht diese Varietät häufig in den Clarets des Bordeaux den kritischen Anteil aus, insbesondere in Zeiten schlechter Weinlesen. Es gibt eine Schule, die glaubt, dass das Klima am Kap den Merlot nicht benötigt, um den Cabernet zu verbessern. Er wird jetzt in zunehmendem Masse als " Variation" eigenständig abgefüllt. Es hat in letzter Zeit einige hervorragende Beispiele gegeben. Im Allgemeinen - aber keinesfalls immer - zeigen sie ein etwas weicheres Wesen und eine frühere Trinkbarkeit als der Cabernet. Manchmal irrtümlich für Cabernet gehalten, kann der Merlot der Kapregion eine mineralienhaltige, fruchtige Tiefe zeigen und ist, wie der Cabernet, am besten, wenn er Eichenfass - gelagert ist. 2.2% des südafrikanischen Weinbaus.
Weltweit ist der Merlot momentan die populärste Traube und der populärste Rotwein. Seine wohlriechenden Duftstoffe und (normalerweise) weichere Struktur machen ihn früher zugänglich als den Cabernet, er ist eher "Restaurant - reif". Dies ist zwar nicht immer so, aber es ist vermutlich eine angemessene Verallgemeinerung. In Frankreich macht diese Varietät häufig in den Clarets des Bordeaux den kritischen Anteil aus, insbesondere in Zeiten schlechter Weinlesen. Es gibt eine Schule, die glaubt, dass das Klima am Kap den Merlot nicht benötigt, um den Cabernet zu verbessern. Er wird jetzt in zunehmendem Masse als " Variation" eigenständig abgefüllt. Es hat in letzter Zeit einige hervorragende Beispiele gegeben. Im Allgemeinen - aber keinesfalls immer - zeigen sie ein etwas weicheres Wesen und eine frühere Trinkbarkeit als der Cabernet. Manchmal irrtümlich für Cabernet gehalten, kann der Merlot der Kapregion eine mineralienhaltige, fruchtige Tiefe zeigen und ist, wie der Cabernet, am besten, wenn er Eichenfass - gelagert ist. 2.2% des südafrikanischen Weinbaus.
Shiraz/Syrah
Geschmackliche Assoziationen: Anfangs pfefferig - würzig, Brombeeren; später ledernes Gewürz, (Kakao)fudge, Jagd, Teer und Rauch. Auch Veilchen.
Shiraz ist auch unter dem Namen Syrah bekannt. Ergibt einen tendenziell schweren, wohlschmeckenden Wein mit Tiefgang, der schneller reift als der Cabernet Sauvignon und deshalb manchmal als Verschnitt mit ihm gebraucht wird. Eigenständig kann er unterschiedlich altern; man sucht nach rauchiger, parfümierter, weicher, schokoladenartiger Wärme. Die Kapregion brachte seit den späten 1980'er Jahren eine Anzahl von guten Shirazweinen hervor; zuvor waren sie häufig zu schwer, flach, manchmal teerig und unbeholfen. 1.3% des südafrikanischen Weinbaus.
Shiraz ist auch unter dem Namen Syrah bekannt. Ergibt einen tendenziell schweren, wohlschmeckenden Wein mit Tiefgang, der schneller reift als der Cabernet Sauvignon und deshalb manchmal als Verschnitt mit ihm gebraucht wird. Eigenständig kann er unterschiedlich altern; man sucht nach rauchiger, parfümierter, weicher, schokoladenartiger Wärme. Die Kapregion brachte seit den späten 1980'er Jahren eine Anzahl von guten Shirazweinen hervor; zuvor waren sie häufig zu schwer, flach, manchmal teerig und unbeholfen. 1.3% des südafrikanischen Weinbaus.
Touriga Nacional
Die autochthone rote Rebsorte stammt aus Portugal und hat mehrere Spielarten. In den Bereichen Douro und Dâo wird die "Touriga Nacional" (auch Mortagua) kultiviert. Sie ist die hochwertigste Portweinrebsorte. Ihre Erträge sind sehr gering, aber die kleinen, hartschaligen Beeren erbringen dunkle, tanninstarke, hochkonzentrierte Weine mit grosser Geschmacksfülle. Im Dão muss sie zu mindestens 20 % beigemischt werden. Obwohl sie sich besser zur Portweinproduktion eignet, überraschen einige Winzer besonders im Alentejo mit reinsortigen Touriga Nacional.
Die Touriga nacional war schon im 13. Jahrhundert bekannt. Die Sorte liebt heißes Klima. In Australien ist sie unter dem Namen Touriga verbreitet und wird dort zumeist als Verschnitt für gespritete Weine verwendet.
Die Touriga nacional wird auch in Australien, Südamerika, Russland, der Ukraine, den USA und Südafrika angebaut.
Die Spielart “Touriga Frances” wird ebenfalls für den Portwein verwendet und ist mit über 25% die meistangebaute portugiesische Sorte. Ihr Wein ist nicht ganz so konzentriert wie der aus Touriga Nacional, aber ihre Duftigkeit und nachhaltige Frucht macht sie fast unentbehrlich zur Portweinherstellung.
(Quelle: Ernesto Pauli)
Die Touriga nacional war schon im 13. Jahrhundert bekannt. Die Sorte liebt heißes Klima. In Australien ist sie unter dem Namen Touriga verbreitet und wird dort zumeist als Verschnitt für gespritete Weine verwendet.
Die Touriga nacional wird auch in Australien, Südamerika, Russland, der Ukraine, den USA und Südafrika angebaut.
Die Spielart “Touriga Frances” wird ebenfalls für den Portwein verwendet und ist mit über 25% die meistangebaute portugiesische Sorte. Ihr Wein ist nicht ganz so konzentriert wie der aus Touriga Nacional, aber ihre Duftigkeit und nachhaltige Frucht macht sie fast unentbehrlich zur Portweinherstellung.
(Quelle: Ernesto Pauli)
Zinfandel
Eine eigenartige Sorte und eine wohlgeeignete dazu, um in Kalifornien einen Rotwein von Charakter zu erzeugen, der zumeist sehr langlebig ist.
Die Rebsorte ist die häufigste Rotwein-Rebe in den USA. In Kalifornien belegt sie mit 20.000 Hektar über 10% der Rebfläche. Hauptanbaugebiete sind Amador (Sierra Foothills), Dry Creek Valley, Alexander Valley, Paso Robles, Sonoma Valley (hier vorwiegend durch Joel Peterson, Ravenswood, mehr...), Lodi und Napa Valley. Zumeist wird die Zinfandel mit etwas Petit Sirah und in seltenen Fällen Carignan (z.B. Ridge Geyserville) verschnitten. Sie wird auch in den US-Staaten New Mexico, Texas und Oregon sowie in Australien und Südafrika kultiviert.
Sie hat überhaupt nichts mit der typisch österreichischen Sorte Zierfandler zu tun. Die Rebsorte Zinfandel gehört zur Gattung der Vitis vinifera.
Anfangs 1820 führte der Rebschul-Besitzer George Gibbs, Long Island, aus Österreich die Zinfandel-Rebe in die USA ein. Ab dem Jahre 1835 kannte man sie unter dem Namen Zinfindal im Nordosten der USA als Tafeltraube. Im Jahre 1859 gelangte sie nach Kalifornien und wurde zum Alltagsgetränk der Gold-Digger. Um 1870 einigte man sich endlich auf den Namen Zinfandel. Um 1885 reklamierte Arpad Haraszthy, dass sein Vater Agoston die Rebe um 1860 eingeführt hätte.
Die endgültige Lösung der Herkunft ist erst im Jahre 2002 gelungen. Im Jahre 1999 stellte Professor Carole Meredith von der University of California in Zusammenarbeit mit kroatischen Spezialisten durch DNS-Analysen fest, dass Zinfandel und die Sorte Primitivo (di Gioia) aus Apulien / Italien zwar nicht identisch, aber zwei Klone der gleichen Art sind. Der kroatische Rebenspezialist Ivan Pejic informierte Ende 2001, dass die in Kroatien heimische autochthone, rote Rebsorte Crljenak (auch Okatac) mit Zinfandel identisch sein könnte. Das wurde bestätigt. Die Crljenak wiederum ist ein Elternteil der Sorte Plavac Mali. Aus ihr werden zum Beispiel die hochwertigen Rotweine Dingac, Faros, Plavac, Peljesac und Postup gewonnen.
Die Zinfandel entwickelt ungleich grosse und damit auch ungleich reifende Beeren mit hohem Zuckergehalt im vollreifen Zustand. Daraus ergeben sich sehr volle, alkoholstarke und dunkelfarbene Weine. Insbesondere im (sehr heissen) San Joaquin Valley werden die Trauben ohne Schale vergoren und weisen deutliche Restsüsse auf. Diese Weine werden als White Zinfandel angeboten, obgleich sie eine blassrosa Farbe aufweisen. Dieser White Zinfandel ist als gekühlt getrunkener Sommerwein in den USA sehr beliebt. Charakteristisch für Duft und Geschmack guter Zinfandel-Weine sind Gewürznoten (Nelken, Zimt, schwarzer Pfeffer, Minze) und beerig-süße Frucht-Aromen (Himbeeren, Brombeeren, Schwarz- kirschen).
(Quelle: Ernesto Pauli)
Die Rebsorte ist die häufigste Rotwein-Rebe in den USA. In Kalifornien belegt sie mit 20.000 Hektar über 10% der Rebfläche. Hauptanbaugebiete sind Amador (Sierra Foothills), Dry Creek Valley, Alexander Valley, Paso Robles, Sonoma Valley (hier vorwiegend durch Joel Peterson, Ravenswood, mehr...), Lodi und Napa Valley. Zumeist wird die Zinfandel mit etwas Petit Sirah und in seltenen Fällen Carignan (z.B. Ridge Geyserville) verschnitten. Sie wird auch in den US-Staaten New Mexico, Texas und Oregon sowie in Australien und Südafrika kultiviert.
Sie hat überhaupt nichts mit der typisch österreichischen Sorte Zierfandler zu tun. Die Rebsorte Zinfandel gehört zur Gattung der Vitis vinifera.
Anfangs 1820 führte der Rebschul-Besitzer George Gibbs, Long Island, aus Österreich die Zinfandel-Rebe in die USA ein. Ab dem Jahre 1835 kannte man sie unter dem Namen Zinfindal im Nordosten der USA als Tafeltraube. Im Jahre 1859 gelangte sie nach Kalifornien und wurde zum Alltagsgetränk der Gold-Digger. Um 1870 einigte man sich endlich auf den Namen Zinfandel. Um 1885 reklamierte Arpad Haraszthy, dass sein Vater Agoston die Rebe um 1860 eingeführt hätte.
Die endgültige Lösung der Herkunft ist erst im Jahre 2002 gelungen. Im Jahre 1999 stellte Professor Carole Meredith von der University of California in Zusammenarbeit mit kroatischen Spezialisten durch DNS-Analysen fest, dass Zinfandel und die Sorte Primitivo (di Gioia) aus Apulien / Italien zwar nicht identisch, aber zwei Klone der gleichen Art sind. Der kroatische Rebenspezialist Ivan Pejic informierte Ende 2001, dass die in Kroatien heimische autochthone, rote Rebsorte Crljenak (auch Okatac) mit Zinfandel identisch sein könnte. Das wurde bestätigt. Die Crljenak wiederum ist ein Elternteil der Sorte Plavac Mali. Aus ihr werden zum Beispiel die hochwertigen Rotweine Dingac, Faros, Plavac, Peljesac und Postup gewonnen.
Die Zinfandel entwickelt ungleich grosse und damit auch ungleich reifende Beeren mit hohem Zuckergehalt im vollreifen Zustand. Daraus ergeben sich sehr volle, alkoholstarke und dunkelfarbene Weine. Insbesondere im (sehr heissen) San Joaquin Valley werden die Trauben ohne Schale vergoren und weisen deutliche Restsüsse auf. Diese Weine werden als White Zinfandel angeboten, obgleich sie eine blassrosa Farbe aufweisen. Dieser White Zinfandel ist als gekühlt getrunkener Sommerwein in den USA sehr beliebt. Charakteristisch für Duft und Geschmack guter Zinfandel-Weine sind Gewürznoten (Nelken, Zimt, schwarzer Pfeffer, Minze) und beerig-süße Frucht-Aromen (Himbeeren, Brombeeren, Schwarz- kirschen).
(Quelle: Ernesto Pauli)



