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Graham Beck The Andrew 2005

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Kurzübersicht

Cabernet Sauvignon, Petit Verdot, Merlot
Graham Beck The Andrew 2005Graham Beck The Andrew 2005
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Weingruppe Rotwein
Herkunft: Südafrika
Region Franschhoek
Rating: (1 bis 5 aufsteigend) 4.5
Schwere: (1 bis 5 aufsteigend) 4
Einheit / Inhalt 75 cl
Verpackungseinheit: 6 Flaschen
Weintyp Komplexe & grosse Weissweine
Alkoholgehalt 14 %
Trinktemperatur: 14-16 °C
Tasting Note Dichte, granatrote Farbe, internsive Aromen nach gekochten Beeren, schönen Kirschen- und Gewürznoten. Kräftiger Körper in schöner Harmonie mit Frucht und Holz.
Verfügbarkeit Mailorder, 24h Express, Shop Zürich
Genussphase: 7 Jahre
Graham Beck
Die Graham Beck Wines ist einer der grössten unabhängigen Weinproduzenten Südafrikas. In den vergangenen Jahren wurden 150 ha Rebland der Farm neu bepflanzt, wobei grosse Sorgfalt auf Bodenbeschaffenheit und geeignete Rebsorte gelegt wurde. Auf dem Weingut in Robertson teilt ein Eisenbahngeleise die Rebfläche des Cabernet Sauvignon im Norden von dem Shiraz im Süden. Im Railroad Red wurde also der Norden mit dem Süden verbunden. Auch der Weisswein hat seine eigene Geschichte: getrennt von dem Fluss "Finch" gedeihen Chardonnay und Colombard auf dem perfekten Untergrund. Durch permanente Investitionen wird die Kellertechnik auf dem neuesten Stand gehalten. Als Kontrast zur Weinbereitung bieten rund 800 ha "ungenutztes" Farmland Lebensraum und Schutz für südafrikanische Wildtiere.


Pieter Ferreira ist seit 1990 Kellermeister bei Graham Beck in Robertson. Seine Leidenschaft sind die Graham Beck Sparkling Wines. Kontinuierlich produziert er Top Jahrgänge des Graham Beck Brut. Viele meinen er hat "Bubbles" im Blut. Vor seiner Tätigkeit bei Graham Beck war er sieben Jahre beim "Cap Classique" Spezialisten Clos Cabrière und dessen Pioneer, Achim von Arnim. Während seiner Tätigkeit verschaffte er sich weiteres Know How bei Mumm 1987 und Moët & Chandon 1989.


Einer der freundlichsten Winemaker, die wir dieses Jahr kennen lernen durften, immer zu Witzen aufgelegt, besuchte er dieses Jahr (2003) im September unseren Shop in Zürich. Als grösster Abnehmer von Graham Beck Sparkling Wines freuen wir uns, einen unserer wichtigsten Produzenten öfters in der Schweiz begrüssen zu dürfen.
Im übrigen lebt er mit seiner Frau Ann, welche für die PR Arbeit zuständig ist, auf der Madeba Farm. In seinem Citroen 2CV, welcher aus Frankreich importiert wurde, fährt er täglich zur Arbeit.

Der Graham Brut war im übrigen der SAA Trpohy Winner 2003 und 2004, bester und einziger Sparkling Wine Served in first Class.

Cabernet Sauvignon
Geschmackliche Assoziationen: Schwarze Johannisbeere, aber auch Brombeere, ähnlich wie Cassis, Schokolade, reife Pflaume, Gras, Paprika, Mineralien (tinte - artig), Minze, Lakritze; von der Eichenfasslagerung kommen dazu: süße Gewürze, Zimt, Vanille, Nelken; mit der Reifung entstehen Tabak, Bleistifte, Veilchen, Teeblätter. Varietäten alten Stils aus der Kapregion entwickeln manchmal auch teeriges, getrocknetes Heu, gummiartige, trockene Kräutermischung.


Die weltweit am meisten angebaute, klassische schwarze Traube der Welt ergibt einen großartigen Rotwein mit Alterungspotential; fein und stark, zu seiner besten Zeit und am reifsten mit Johannisbeeren - Aromen und mit Gerbsäuren gesättigt für eine lange Haltbarkeit, wird der Cabernet von den Spitzenproduzenten auf der ganzen Welt durchwegs in Eichenfässern gelagert. Am besten bekannt ist die Traube für ihre Dominanz in den Weinbergen des Bordeaux, wo sie normalerweise verschnitten wird (hauptsächlich mit Merlot und Cabernet franc). Cabernet, wie bereits erwähnt meist in Eichenfässern gelagert, ist in der Jugend häufig mit starken Gerbsäuren assoziiert, welche eine kräuselnde, aufregende Mundtrockenheit verursachen und die Grundlage für eine lange Reifung sind.


Eine gewisse geringfügige, frühe Härte mit ziemlich scharfen Pfefferaromen ist vollkommen richtig - vorausgesetzt, dass der Wein nicht "grün " oder bitter oder sehr unausgereift ist. Eine gedämpfte, laub- und grasartige, nussartige Qualität kann kann er auch haben; die ist eine Eigenschaft von vielen südafrikanischen Cabernets, die von den Weinbergen "des alten Klons" hergestellt werden. Weinberge "des neuen Klons" oder solche ohne Virusbefall und ohne das Problem unterschiedlicher Reife, welches einigen älteren Klonen anheim ist, bilden Weine mit geschmeidigen, fleischigen und reifen Fruchtqualitäten. 5.1% des südafrikanischen Weinbaus.


Merlot
Geschmackliche Assoziationen: Mineralien, Gewürze, Früchtekuchen, Pflaumen, Brombeeren, Veilchen, dazu Eichen - Anteile wie beim Cabernet falls Fass - gelagert; mit der Zeit Kaffee, Caramel.


Weltweit ist der Merlot momentan die populärste Traube und der populärste Rotwein. Seine wohlriechenden Duftstoffe und (normalerweise) weichere Struktur machen ihn früher zugänglich als den Cabernet, er ist eher "Restaurant - reif". Dies ist zwar nicht immer so, aber es ist vermutlich eine angemessene Verallgemeinerung. In Frankreich macht diese Varietät häufig in den Clarets des Bordeaux den kritischen Anteil aus, insbesondere in Zeiten schlechter Weinlesen. Es gibt eine Schule, die glaubt, dass das Klima am Kap den Merlot nicht benötigt, um den Cabernet zu verbessern. Er wird jetzt in zunehmendem Masse als " Variation" eigenständig abgefüllt. Es hat in letzter Zeit einige hervorragende Beispiele gegeben. Im Allgemeinen - aber keinesfalls immer - zeigen sie ein etwas weicheres Wesen und eine frühere Trinkbarkeit als der Cabernet. Manchmal irrtümlich für Cabernet gehalten, kann der Merlot der Kapregion eine mineralienhaltige, fruchtige Tiefe zeigen und ist, wie der Cabernet, am besten, wenn er Eichenfass - gelagert ist. 2.2% des südafrikanischen Weinbaus.


Petit Verdot
Zumeist als vierte Komponente in roten Bordeaux verwendet, wenn auch in sehr kleinen Proportionen, wie zum Beispiel Château Latour und Château Margaux. In Chile wird sie unter dem Namen Verdot kultiviert. Im Charakter etwas säuerlich, in kleinen Jahren grün und scharf. Sie erlebt auch eine Renaissance in Kalifornien und Australien.


Im McLaren Vale, 30 Kilometer südöstlich von Adelaide, in Südaustralien begann Geoff Johnston mit Petit Verdot zu experimentieren. Über den erforderlichen Platz musste er sich keine Gedanken machen, schließlich hatte sein Großvater Alexander Campbell Johnston zu den Pionieren der Weinregion südlich von Adelaide gehört und 1892 als Sohn schottischer Einwanderer dort 97 Hektar Land gekauft und sein Weingut gegründet. Er taufte es Pirramimma nach einem Wort der Aborigine-Sprache, das ›Mond und Sterne‹ bedeutet. Geoff Johnston setzte seine Experimente mit der alten Bordeaux-Sorte über elf Jahre fort. Dann endlich war er von den Resultaten so uneingeschränkt überzeugt, dass er mit dem Jahrgang 1994 an die Öffentlichkeit trat. Australiens erster Petit Verdot wurde sofort ein voller Erfolg. Seither versuchen sich viele Betriebe an dieser Sorte, aber die Johnstons bewahren ihren Vorsprung und bewirtschaften heute die ausgedehntesten Petit-Verdot-Pflanzungen Australiens.

(Quelle: Ernesto Pauli)