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Cycles Gladiator Zinfandel, Central Coast 2010

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Kurzübersicht

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Cycles Gladiator Zinfandel, Central Coast 2010Cycles Gladiator Zinfandel, Central Coast 2010
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Weingruppe Rotwein
Herkunft: Vereinigte Staaten von Amerika
Rating: (1 bis 5 aufsteigend) 3
Schwere: (1 bis 5 aufsteigend) 3
Einheit / Inhalt 75 cl
Weintyp Kräftige Rotweine
Alkoholgehalt 14 %
Trinktemperatur: 16-18 °C
Tasting Note Typische Zinfandel Aromen nach Brombeeren und Gewürzen. Weich und komplex im Körper, geschmeidig, feine und gut integrierte Tannine. Lang im Abgang.
Verfügbarkeit Mailorder
Genussphase: 5 Jahre
Cycles Gladiator
Die Hahn Estates sind im Besitz der Nicolaus Hahn Familie und werden auch durch sie verwaltet. Nicolaus «Nicky» Hahn ist ein Schweizer Geschäftsmann, Abenteurer und Philanthrop, dessen kühner Geist ihn und seine Familie in den siebziger Jahren nach Monterey führte. Am ehemaligen Wohnort der Hahns in England entdeckten sie ihre Liebe für kalifornische Weine.

Eine zweijährige Suche führte sie zur Monterey County mit seiner atemberaubenden Schönheit und den idealen Rebbaubedingungen. Nicky stellte schnell fest, daß diese Region grosses Potential hat, um grosse Weine zu produzieren. Er und seine Frau Gaby kauften Smith & Hook Winery im Jahre 1980 als Grundlage für ihre langfristige Verpflichtung, das Potential von Monterey aufzuzeigen.

Zinfandel
Eine eigenartige Sorte und eine wohlgeeignete dazu, um in Kalifornien einen Rotwein von Charakter zu erzeugen, der zumeist sehr langlebig ist.


Die Rebsorte ist die häufigste Rotwein-Rebe in den USA. In Kalifornien belegt sie mit 20.000 Hektar über 10% der Rebfläche. Hauptanbaugebiete sind Amador (Sierra Foothills), Dry Creek Valley, Alexander Valley, Paso Robles, Sonoma Valley (hier vorwiegend durch Joel Peterson, Ravenswood, mehr...), Lodi und Napa Valley. Zumeist wird die Zinfandel mit etwas Petit Sirah und in seltenen Fällen Carignan (z.B. Ridge Geyserville) verschnitten. Sie wird auch in den US-Staaten New Mexico, Texas und Oregon sowie in Australien und Südafrika kultiviert.

Sie hat überhaupt nichts mit der typisch österreichischen Sorte Zierfandler zu tun. Die Rebsorte Zinfandel gehört zur Gattung der Vitis vinifera.


Anfangs 1820 führte der Rebschul-Besitzer George Gibbs, Long Island, aus Österreich die Zinfandel-Rebe in die USA ein. Ab dem Jahre 1835 kannte man sie unter dem Namen Zinfindal im Nordosten der USA als Tafeltraube. Im Jahre 1859 gelangte sie nach Kalifornien und wurde zum Alltagsgetränk der Gold-Digger. Um 1870 einigte man sich endlich auf den Namen Zinfandel. Um 1885 reklamierte Arpad Haraszthy, dass sein Vater Agoston die Rebe um 1860 eingeführt hätte.


Die endgültige Lösung der Herkunft ist erst im Jahre 2002 gelungen. Im Jahre 1999 stellte Professor Carole Meredith von der University of California in Zusammenarbeit mit kroatischen Spezialisten durch DNS-Analysen fest, dass Zinfandel und die Sorte Primitivo (di Gioia) aus Apulien / Italien zwar nicht identisch, aber zwei Klone der gleichen Art sind. Der kroatische Rebenspezialist Ivan Pejic informierte Ende 2001, dass die in Kroatien heimische autochthone, rote Rebsorte Crljenak (auch Okatac) mit Zinfandel identisch sein könnte. Das wurde bestätigt. Die Crljenak wiederum ist ein Elternteil der Sorte Plavac Mali. Aus ihr werden zum Beispiel die hochwertigen Rotweine Dingac, Faros, Plavac, Peljesac und Postup gewonnen.


Die Zinfandel entwickelt ungleich grosse und damit auch ungleich reifende Beeren mit hohem Zuckergehalt im vollreifen Zustand. Daraus ergeben sich sehr volle, alkoholstarke und dunkelfarbene Weine. Insbesondere im (sehr heissen) San Joaquin Valley werden die Trauben ohne Schale vergoren und weisen deutliche Restsüsse auf. Diese Weine werden als White Zinfandel angeboten, obgleich sie eine blassrosa Farbe aufweisen. Dieser White Zinfandel ist als gekühlt getrunkener Sommerwein in den USA sehr beliebt. Charakteristisch für Duft und Geschmack guter Zinfandel-Weine sind Gewürznoten (Nelken, Zimt, schwarzer Pfeffer, Minze) und beerig-süße Frucht-Aromen (Himbeeren, Brombeeren, Schwarz- kirschen).

(Quelle: Ernesto Pauli)