| Weingruppe | Schaumweine/Champagner |
|---|---|
| Herkunft: | Frankreich |
| Region | Champagne |
| Rating: (1 bis 5 aufsteigend) | 4 |
| Schwere: (1 bis 5 aufsteigend) | 2 |
| Einheit / Inhalt | 37.5 cl |
| Verpackungseinheit: | 12 Flaschen |
| Weintyp | Schaumwein & Champagner |
| Alkoholgehalt | 12 % |
| Trinktemperatur: | 6-8 °C |
| Tasting Note | Als Verkörperung des Stils Louis Roederer vereint der Brut Premier die fruchtigen Aromen und die Frische der Jugend mit dem abgerundeten und weinigen Geschmack vollkommen gereifter Weine. Er ist ein strukturierter und entfalteter Wein, mit lebhafter Eröffnung und mit einem weichen Bukett. Bei 10 % der Trauben handelt es sich um Reserveweine aus drei vorherigen Weinlesen, die zwischen zwei und sechs Jahren in Eichenfässern gereift sind. Er hat eine goldene Farbe mit feiner Perlung. Sein Bukett aus frischen Früchten und sein Duft nach Weißdorn verzaubern den Genießer. Roederer Brut Premier hat einen weichen und vielschichtigen Geschmack, der das Aroma von Früchten (Birnen und Äpfel) und Aromen roter Früchte (Brombeeren, Himbeeren und Kirschen) mit der Note von geröstetem Brot und Mandeln verbindet. Ein Wein zum Genießen mit ineinander fließendem und herrlich entfaltetem Geschmack. |
| Verfügbarkeit | Mailorder |
Louis Roederer Champagne

Mit dieser bemerkenswerten Grundlage eigener Reben kann das Haus Roederer den Bedarf für über 2 Mio. Flaschen pro Jahr zu 70 bis 80% selbst decken und ist darüber hinaus in der Lage, einen gleich bleibend hohen Qualitätsstandard zu erzielen.
Zudem besteht Roederer auf eine lange Lagerung ihrer Reserveweine (sortiert nach Cru) in großen Limousin-Eichenfässern (sogenannte Foudres, welche je 4.000-5.000 Liter Wein fassen) und in ca. 240 Edelstahltanks (je 9.960 Liter - ebenfalls nach Cru sortiert). Diese großen Eichenfässer sind bis zu 60 Jahre lang im Einsatz.
Besondere Beachtung findet bei Roederer die endgültige Dosage der Reserveweine. Obwohl es sich bei der Dosage nur um eine winzige Menge an Wein handelt, kann diese kleine Zugabe besonderen Weines schon bei 1% Anteil den Geschmack eines Champagners nachhaltig beeinflussen. Der hohen Kunst der Assemblage wird bei Roederer somit bis ins letzte Detail der Herstellung, der Dosage, größte Bedeutung zugemessen.
Den Champagnern ohne Jahrgang kommen großzügige drei bis vier Jahre Lagerung in den Flaschen zugute. Jahrgangs-Champagner wiederum genießen mindestens fünf bis sechs Jahre Lagerung. Zusätzlich kommen bei Roederer-Champagnern ca. sechs Monate 'Flaschenruhe' nach dem Degorgieren hinzu. Durchschnittlich ruhen ca. 6 Mio. Flaschen Champagner gemächlich auf der Hefe in den kühlen Kellern des Hauses. Dies trägt zu einer Reihe außerordentlich guter Champagner bei - vom jahrgangslosen Brut Premier bis hin zum berühmten Prestige Cuvée Cristal.
Das Haus Louis Roederer ist tief in der Geschichte der Champagne verwurzelt:
Obwohl als offizielles Jahr der Gründung 1776 angegeben wird, merkt der Autor und Historiker Tom Stevenson an, dass der Ursprung bereits 1760 in einem Champagner-Hause namens Dubois Père et Fils zu finden sein könnte, welches später in den Besitz eines Nicolas-Henri Schreider gelangte.
Herr Schreider stellte im Jahre 1827 seinen tüchtigen Neffen Louis Roederer (1798-1870) in seinem Unternehmen ein. Als Schreider sechs Jahre später verstarb, benannte Louis Roederer das Haus in Roederer um. Bald darauf gelang es ihm, neue Märkte in Amerika und England zu erschließen. Auch den russischen Zaren Alexander I. konnte er für seine vorzüglichen Champagner begeistern. Der damalige Champagner war für unseren heutigen Geschmack sehr süß, aber der Zar bevorzugte Champagner mit sage und schreibe sechs mal mehr Zucker als heute üblich.
Nach Roederers Tod übernahm sein Sohn Louis Roederer II. im Jahre 1870 die Leitung des inzwischen stark expandierten Unternehmens. Auch Alexander II. war von Roederer-Champagnern begeistert. Der Kellermeister des Zaren reiste jedes Jahr nach Reims, um die Herstellung der besonderen Champagner für den Zaren zu beobachten. Gleichzeitig wurde es in Russland politisch zunehmend schwieriger für die Zarenfamilie. Attentate auf Mitglieder der Zarenfamilie und auf den Adel häuften sich in Russland.
Dies könnte dazu beigetragen haben, dass der Kellermeister des Zaren einer durchsichtigen Champagner-Flasche des Hauses Mercier, ursprünglich von Eugene Mercier eigens für Napoleon III. für einen besonderen Wein entworfen (Réserve de l'Empereur Blanche), besondere Beachtung schenkte. Der Zar wäre durch Verwendung einer solchen Flasche in der Lage, den Inhalt der Flasche optisch zu begutachten und so mit einer höheren Wahrscheinlichkeit einem Attentat durch vergifteten Champagner entgehen.
1876 lieferte das Haus Louis Roederer dem Zaren erstmals Champagner in diesen besonderen Flaschen aus klarem Kristall-Glas und mit flachem Boden (das traditionsbewusste Haus Roederer pflegt die berühmten Cristal-Champagner noch heute in durchsichtigen Flaschen ohne Einbuchtung am Boden auszuliefern).
Ohnehin benötigt eine aus robustem Kristallglas gefertigte Champagnerflasche keine typische Einbuchtung (bzw. den Einzug unten am Boden) einer konventionellen Champagner-Flasche, die die Aufgabe hat, die Flasche zu stärken und die zum Stapeln sur pointes (auf den Spitzen) notwendig ist. Es hält sich zudem auch das alte Gerücht, dass beim königlichen Hof in Russland die Sorge bestand, die Einbuchtung hätte womöglich zum Verbergen eines kleinen Sprengsatzes dienen können. Der Champagner in den neuen Kristall-Flaschen von Louis Roederer wurde vom Zarenhof begeistert angenommen. Er entwickelte sich zu einem Verkaufsschlager, welcher erst lange später, kurz nach der Oktober-Revolution in Russland (1917) sein abruptes Ende finden sollte.
Louis Roederer II. starb unerwartet im Jahre 1880. Seine Schwester Léonie Orly übernahm die Leitung, bis sie acht Jahre später selbst verstarb. Auf ihrem Sterbebett bat sie ihre beiden Söhne, Léon Orly und Louis-Victor Orly, ihren Namen den Nachnamen Roederer hinzuzufügen. Das Haus Louis Roederer lieferte zu dieser Zeit bereits 2,5 Mio. Flaschen Champagner pro Jahr aus. Nicht nur nach Russland, sondern auch in die USA: Roederer war damals der drittgrößte Champagner-Exporteur für die USA.
1917 kam es zu einer wirtschaftlichen Krise für das Haus Louis Roederer: Es verlor durch die russische Revolution auf einen Schlag 80% des russischen Marktes. Hinzu kam, dass das damalige neue Regime in Russland kein Interesse an der Begleichung einer großen Rechnung des Zaren bei Roederer hatte. Was diesen unangenehmen geschäftlichen Umstand für das Haus Roederer noch bedrohlicher machte, war ein verbleibender riesiger Lagerbestand von extrem stark gesüßtem Champagner, für welche sich nun keine Kunden finden ließen. Letztlich konnte das Haus eine riesige Ladung dieser süßen, eigentlich für den Zarenhof produzierten Champagner, dann doch noch nach Südamerika verkauft werden.
1932 starb Léon Orly-Roederer. Seine Witwe Camille Orly-Roederer nahm für die nächsten 42 Jahre die Zügel des Hauses Louis Roederer in die Hand. Ihre Strebsamkeit und ihr cleveres Marketing erweiterte bestehende Marktanteile, erschloss immer wieder neue internationale Märkte für die Champagner des Hauses Roederer und erweiterte in den 30er Jahren den Weinberg-Besitz des Hauses.
Die geschäftstüchtige Witwe Orly-Roederer wird heute historisch im selben Atemzug mit den berühmten Witwen Clicquot und Bollinger erwähnt. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der berühmte Prestige Cuvée Cristal - Champagner wieder eingeführt, jedoch blieb diesem fantastischen Cuvee nun die enorme Versüßung, wie damals für den Zaren, erspart.
1975 starb Madame Orly-Roederer und hinterließ das Champagnerhaus ihrer Tochter, Madame Marcelle Rouzaud
und ihrem Sohn Jean-Claude Rouzaud, welcher bis heute das Unternehmen erfolgreich weiterführt.
Jean-Claude Rouzaud gilt schon lange als ein Perfektionist, wenn es um die Champagner seines Hauses geht. Sein Leitsatz dürfte ohne jeden Zweifel 'Qualität vor Quantität' sein. Als ausgebildeter Önologe verzichtete er beispielsweise bewusst auf gewisse Düngungsmethoden seiner Weinberge, welche weitaus höheren Ertrag bewirken würden und somit mehr Champagner hervorgebracht hätten.
Das harte Terroir der Champagne lässt die Rebstöcke seit jeher leiden: Die Rebstöcke mussten sich mit ihrem Wurzelwerk schon immer hart voran arbeiten, was jedoch gerade den einzigartigen Geschmack ihres goldenen Blutes bedingt. Mehr Dünger ergibt zwar mehr Rebenquantität, aber die geschmacklichen Qualitäten der Reben verändern sich im selben Zug. Zudem wahrt Jean-Claude Rouzaud eine schwierige Balance zwischen seinen enormen Reserven lange gelagerter Weine und den hinzukommenden jungen Weinen, um immer über die volle Kontrolle beim sachgerechten Verschnitt zukünftiger Champagner zu verfügen. Jean-Claude Rouzaud hat auch für die zusätzliche Erweiterung der Weinbergsgüter des Hauses Roederer in der Champagne gesorgt und zudem auch Weinberge in Australien, Portugal und im nördlichen Kalifornien aufgekauft. Im Anderson Valley in Kalifornien z.B. hat Roederer bereits fantastische Schaumweine mit Namen Roederer Estate Brut Anderson Valley L'Ermitage hervorgebracht und Weinliebhaber in Amerika in anerkennendes Staunen versetzt. Sein Sohn Frédéric, nunmehr die sechste Generation der Familie, wirkt bereits seit 1996 tatkräftig im Unternehmen mit.
Roederer stellt verschiedene Champagner her, welche jeweils ihre ganz eigene Identität haben. Allgemein gelten die Champagner des Hauses unter Kennern als besonders fruchtig und körperreich mit einem großen Spektrum aromatischer Feinheiten. Die großzügige Bereicherung der Verschnitte mit kostbaren Reserveweinen aus Roederers großen Holzfässern verleiht zusätzliche Vanille- und Honignoten.
Roederer-Champagner haben außerdem den Ruf, sich im Gegensatz zu vielen anderen Champagnern besonders lange nach dem Kauf (sachgerecht) lagern zu lassen. Viele Kenner sprechen ihnen ein vorteilhaftes Reifepotential zu. Manche Kenner scheuen sich nicht, bei bestimmten Roederer-Champagnern bis zu 15 Jahre Lagerung vorzuschlagen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass lagerungsfähige Champagner dadurch in jedem Falle 'besser' werden, sondern eher, dass Champagner dieser Art mit den Jahren der Lagerung erfreuliche neue Seiten ihrer Persönlichkeit entwickeln, während sich manche andere Seiten etwas zurück bilden, ohne dabei jedoch den grundsätzlichen Charakter des Champagners zu verändern.
Ein Bericht von John McCabe (www.champagner.com)
Chardonnay
Geschmackliche Assoziationen: Zitrusfrucht (Zitronen aber auch Limetten), Ananas, Honig, butterartig, Melonen, Butterscotch, Gewürze. Flaschengereift - gebutterter Toast, geröstete Mandeln, Nelken, Zimt, Karamel. (Falsch behandelt ergibt er einen bitteren, hölzernen Nachgeschmack).
Die Traube der großen, trockenen, Weissweine der Welt, der klassischen Burgunder einschließlich Chablis, der Champagner (einschließlich Blanc de Blancs) von Champagne. Die Traube reagiert auf Eiche - vorzugsweise Fassgärung und -Reifung - die seine natürlichen und ansonsten häufig ziemlich neutrale Qualität erhöht. Zu starker Eichengeschmack war ein Problem bei einigen Chardonnays aus der Kapregion, in welchem die traubige, zitronen- und limettenartige Frische begraben wurde, den Wein fett und hart machte und ihn in seiner natürlichen Eleganz entwertete. 4% des südafrikanischen Weinbaus.
Die Traube der großen, trockenen, Weissweine der Welt, der klassischen Burgunder einschließlich Chablis, der Champagner (einschließlich Blanc de Blancs) von Champagne. Die Traube reagiert auf Eiche - vorzugsweise Fassgärung und -Reifung - die seine natürlichen und ansonsten häufig ziemlich neutrale Qualität erhöht. Zu starker Eichengeschmack war ein Problem bei einigen Chardonnays aus der Kapregion, in welchem die traubige, zitronen- und limettenartige Frische begraben wurde, den Wein fett und hart machte und ihn in seiner natürlichen Eleganz entwertete. 4% des südafrikanischen Weinbaus.
Pinot Noir
Nach neuesten genetischen Untersuchungen stammt die rote Rebsorte von einer natürlichen Kreuzung zwischen Traminer und Schwarzriesling (Pinot Meunier) ab. Daraus sind dann durch Mutationen die genetisch identischen Sorten Ruländer (Pinot Gris) und Pinot Blanc (Weissburgunder) sowie auch Blauer Arbst, Frühburgunder und Pinot Liébault entstanden.
Aus einer natürlichen Kreuzung des Pinot Noir mit einer Sorte der Familie Heunisch resultierten dann viele weitere Burgundersorten wie zum Beispiel Aligote, Auxerois, Chardonnay, Melon de Bourgogne und Morillon.
Charakteristisch für den daraus gekelterten Wein ist eine intensive, leuchtend rubinrote Farbe mit violetten Nuancen und ein fruchtig-beeriges Bouquet. Die Farbe der jungen Weine kann von einem kirschrot bis einen helleren Aubergineton reichen, die sich im Alter eventuell in Brauntöne verwandelt.
Der Geschmack ist vollmundig, körperreich und harmonisch hinsichtlich Säure- und Tannin-Gehalten. Das Aroma weist einen sortentypischen Ton nach zart-herben Bittermandeln auf. Primäre Fruchtaromen: Gewürze, Kräuter, Kirsche, Erdbeere, Himbeere, Veilchen, parfümiert, Pflaume und Rhabarber. Im Alter entwickelte Duftnoten: erdig, nach Wild riechend, Tabak und Pilze.
Das Blatt der Rebe ist schwach 3lappig, meist kaum eingeschnitten, Fläche wellig-blasig, konvexzähnig, Stielbucht V-förmig offen. Trieb: mit stark weißwollig behaarter Spitze; Knoten rosa, kurze Internodien. Holz dünn, rotbraun, Knoten braun, gut ausreifend. Die Traube mittelgross, walzenförmig, kompakt. Beere blauschwarz mit Wachsbelag, Saft farblos, länglich (u.U. deformiert), schwach bukettiert. Späte Blütezeit.
Aus einer natürlichen Kreuzung des Pinot Noir mit einer Sorte der Familie Heunisch resultierten dann viele weitere Burgundersorten wie zum Beispiel Aligote, Auxerois, Chardonnay, Melon de Bourgogne und Morillon.
Charakteristisch für den daraus gekelterten Wein ist eine intensive, leuchtend rubinrote Farbe mit violetten Nuancen und ein fruchtig-beeriges Bouquet. Die Farbe der jungen Weine kann von einem kirschrot bis einen helleren Aubergineton reichen, die sich im Alter eventuell in Brauntöne verwandelt.
Der Geschmack ist vollmundig, körperreich und harmonisch hinsichtlich Säure- und Tannin-Gehalten. Das Aroma weist einen sortentypischen Ton nach zart-herben Bittermandeln auf. Primäre Fruchtaromen: Gewürze, Kräuter, Kirsche, Erdbeere, Himbeere, Veilchen, parfümiert, Pflaume und Rhabarber. Im Alter entwickelte Duftnoten: erdig, nach Wild riechend, Tabak und Pilze.
Das Blatt der Rebe ist schwach 3lappig, meist kaum eingeschnitten, Fläche wellig-blasig, konvexzähnig, Stielbucht V-förmig offen. Trieb: mit stark weißwollig behaarter Spitze; Knoten rosa, kurze Internodien. Holz dünn, rotbraun, Knoten braun, gut ausreifend. Die Traube mittelgross, walzenförmig, kompakt. Beere blauschwarz mit Wachsbelag, Saft farblos, länglich (u.U. deformiert), schwach bukettiert. Späte Blütezeit.
Pinot Menieur
Die rote Rebsorte ist im Burgund schon seit über 400 Jahren bekannt. Der Pinot Meunier / Schwarzriesling ist frühreif und erreicht hohe Öchselgrade. Die Rebsorte liebt besonders Lösslehmböden. In Frankreich wird sie vor allem im Norden (Champagne, Loire) kultiviert.
Nach neuesten genetischen Untersuchungen entstand durch natürliche Kreuzung von Traminer x Schwarzriesling die Pinot-Gruppe. Damit ist sie die Vatersorte der grossen Familie der Burgunder.
Mit dem Riesling ist sie trotz des Namens nicht verwandt. Die Ähnlichkeit der Traubenform mit dem Riesling hat dieser Sorte den Zusatznamen gegeben. Die Bezeichnung (Meunier = Müller) hat die Rebsorte von ihren weissen, dicht behaarten Blattspitzen, die wie Mehl bestäubt aussehen. Deshalb nennt man sie in Deutschland auch Müllerrebe. Eine unbehaarte Mutation des Schwarzrieslings ist die Sorte Samtrot.
Der ziegelrote, fruchtige Wein ist etwas säurereicher als jener des Pinot Noir, das Beeren-Bouquet ist burgunderähnlich.
In der Champagne wird sie (als Pinot Meunier) neben den Sorten Pinot Noir und Chardonnay vor allem für die Herstellung von Champagner verwendet, hier belegt sie 50% der Rebfläche. In Deutschland ist sie mit über 2.000 Hektar die vierthäufigste Rotwein-Rebe. In geringen Mengen wird sie auch in der Schweiz und Österreich angebaut. In Australien wird sie für sortenreinen Rotwein und in Kalifornien für Schaumwein verwendet.
Die rubinroten Weine zeigen ziegelrote Reflexe und sind durch ein zartaromatisches Burgunderaroma mit einem fruchtig-feingliedrigen Körper gekennzeichnet. Als Dämmerschoppen erfreut sich unser Schwarzriesling besonderer Beliebtheit. Gerne wird er auch zu cremig-feinen Suppen, Schweinefleisch, Lamm und zu mildem Käse getrunken.
(Quelle: Ernesto Pauli)
Nach neuesten genetischen Untersuchungen entstand durch natürliche Kreuzung von Traminer x Schwarzriesling die Pinot-Gruppe. Damit ist sie die Vatersorte der grossen Familie der Burgunder.
Mit dem Riesling ist sie trotz des Namens nicht verwandt. Die Ähnlichkeit der Traubenform mit dem Riesling hat dieser Sorte den Zusatznamen gegeben. Die Bezeichnung (Meunier = Müller) hat die Rebsorte von ihren weissen, dicht behaarten Blattspitzen, die wie Mehl bestäubt aussehen. Deshalb nennt man sie in Deutschland auch Müllerrebe. Eine unbehaarte Mutation des Schwarzrieslings ist die Sorte Samtrot.
Der ziegelrote, fruchtige Wein ist etwas säurereicher als jener des Pinot Noir, das Beeren-Bouquet ist burgunderähnlich.
In der Champagne wird sie (als Pinot Meunier) neben den Sorten Pinot Noir und Chardonnay vor allem für die Herstellung von Champagner verwendet, hier belegt sie 50% der Rebfläche. In Deutschland ist sie mit über 2.000 Hektar die vierthäufigste Rotwein-Rebe. In geringen Mengen wird sie auch in der Schweiz und Österreich angebaut. In Australien wird sie für sortenreinen Rotwein und in Kalifornien für Schaumwein verwendet.
Die rubinroten Weine zeigen ziegelrote Reflexe und sind durch ein zartaromatisches Burgunderaroma mit einem fruchtig-feingliedrigen Körper gekennzeichnet. Als Dämmerschoppen erfreut sich unser Schwarzriesling besonderer Beliebtheit. Gerne wird er auch zu cremig-feinen Suppen, Schweinefleisch, Lamm und zu mildem Käse getrunken.
(Quelle: Ernesto Pauli)



