| Weingruppe | Schaumweine/Champagner |
|---|---|
| Herkunft: | Frankreich |
| Region | Champagne |
| Rating: (1 bis 5 aufsteigend) | 3 |
| Schwere: (1 bis 5 aufsteigend) | 2 |
| Einheit / Inhalt | 75 cl |
| Weintyp | Schaumwein & Champagner |
| Alkoholgehalt | 12 % |
| Trinktemperatur: | 10-12 °C |
| Tasting Note | Bei diesem handelt es sich um den klassischen Brut von Piper-Heidsieck - eine sehr ausgewogene Komposition aus Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay, die mit fruchtigen Noten von reifen Äpfeln, Birnen und frischen Zitrusfrüchten auftrumpft. |
| Verfügbarkeit | Mailorder |
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Chardonnay
Geschmackliche Assoziationen: Zitrusfrucht (Zitronen aber auch Limetten), Ananas, Honig, butterartig, Melonen, Butterscotch, Gewürze. Flaschengereift - gebutterter Toast, geröstete Mandeln, Nelken, Zimt, Karamel. (Falsch behandelt ergibt er einen bitteren, hölzernen Nachgeschmack).
Die Traube der großen, trockenen, Weissweine der Welt, der klassischen Burgunder einschließlich Chablis, der Champagner (einschließlich Blanc de Blancs) von Champagne. Die Traube reagiert auf Eiche - vorzugsweise Fassgärung und -Reifung - die seine natürlichen und ansonsten häufig ziemlich neutrale Qualität erhöht. Zu starker Eichengeschmack war ein Problem bei einigen Chardonnays aus der Kapregion, in welchem die traubige, zitronen- und limettenartige Frische begraben wurde, den Wein fett und hart machte und ihn in seiner natürlichen Eleganz entwertete. 4% des südafrikanischen Weinbaus.
Die Traube der großen, trockenen, Weissweine der Welt, der klassischen Burgunder einschließlich Chablis, der Champagner (einschließlich Blanc de Blancs) von Champagne. Die Traube reagiert auf Eiche - vorzugsweise Fassgärung und -Reifung - die seine natürlichen und ansonsten häufig ziemlich neutrale Qualität erhöht. Zu starker Eichengeschmack war ein Problem bei einigen Chardonnays aus der Kapregion, in welchem die traubige, zitronen- und limettenartige Frische begraben wurde, den Wein fett und hart machte und ihn in seiner natürlichen Eleganz entwertete. 4% des südafrikanischen Weinbaus.
Pinot Noir
Nach neuesten genetischen Untersuchungen stammt die rote Rebsorte von einer natürlichen Kreuzung zwischen Traminer und Schwarzriesling (Pinot Meunier) ab. Daraus sind dann durch Mutationen die genetisch identischen Sorten Ruländer (Pinot Gris) und Pinot Blanc (Weissburgunder) sowie auch Blauer Arbst, Frühburgunder und Pinot Liébault entstanden.
Aus einer natürlichen Kreuzung des Pinot Noir mit einer Sorte der Familie Heunisch resultierten dann viele weitere Burgundersorten wie zum Beispiel Aligote, Auxerois, Chardonnay, Melon de Bourgogne und Morillon.
Charakteristisch für den daraus gekelterten Wein ist eine intensive, leuchtend rubinrote Farbe mit violetten Nuancen und ein fruchtig-beeriges Bouquet. Die Farbe der jungen Weine kann von einem kirschrot bis einen helleren Aubergineton reichen, die sich im Alter eventuell in Brauntöne verwandelt.
Der Geschmack ist vollmundig, körperreich und harmonisch hinsichtlich Säure- und Tannin-Gehalten. Das Aroma weist einen sortentypischen Ton nach zart-herben Bittermandeln auf. Primäre Fruchtaromen: Gewürze, Kräuter, Kirsche, Erdbeere, Himbeere, Veilchen, parfümiert, Pflaume und Rhabarber. Im Alter entwickelte Duftnoten: erdig, nach Wild riechend, Tabak und Pilze.
Das Blatt der Rebe ist schwach 3lappig, meist kaum eingeschnitten, Fläche wellig-blasig, konvexzähnig, Stielbucht V-förmig offen. Trieb: mit stark weißwollig behaarter Spitze; Knoten rosa, kurze Internodien. Holz dünn, rotbraun, Knoten braun, gut ausreifend. Die Traube mittelgross, walzenförmig, kompakt. Beere blauschwarz mit Wachsbelag, Saft farblos, länglich (u.U. deformiert), schwach bukettiert. Späte Blütezeit.
Aus einer natürlichen Kreuzung des Pinot Noir mit einer Sorte der Familie Heunisch resultierten dann viele weitere Burgundersorten wie zum Beispiel Aligote, Auxerois, Chardonnay, Melon de Bourgogne und Morillon.
Charakteristisch für den daraus gekelterten Wein ist eine intensive, leuchtend rubinrote Farbe mit violetten Nuancen und ein fruchtig-beeriges Bouquet. Die Farbe der jungen Weine kann von einem kirschrot bis einen helleren Aubergineton reichen, die sich im Alter eventuell in Brauntöne verwandelt.
Der Geschmack ist vollmundig, körperreich und harmonisch hinsichtlich Säure- und Tannin-Gehalten. Das Aroma weist einen sortentypischen Ton nach zart-herben Bittermandeln auf. Primäre Fruchtaromen: Gewürze, Kräuter, Kirsche, Erdbeere, Himbeere, Veilchen, parfümiert, Pflaume und Rhabarber. Im Alter entwickelte Duftnoten: erdig, nach Wild riechend, Tabak und Pilze.
Das Blatt der Rebe ist schwach 3lappig, meist kaum eingeschnitten, Fläche wellig-blasig, konvexzähnig, Stielbucht V-förmig offen. Trieb: mit stark weißwollig behaarter Spitze; Knoten rosa, kurze Internodien. Holz dünn, rotbraun, Knoten braun, gut ausreifend. Die Traube mittelgross, walzenförmig, kompakt. Beere blauschwarz mit Wachsbelag, Saft farblos, länglich (u.U. deformiert), schwach bukettiert. Späte Blütezeit.
Pinot Menieur
Die rote Rebsorte ist im Burgund schon seit über 400 Jahren bekannt. Der Pinot Meunier / Schwarzriesling ist frühreif und erreicht hohe Öchselgrade. Die Rebsorte liebt besonders Lösslehmböden. In Frankreich wird sie vor allem im Norden (Champagne, Loire) kultiviert.
Nach neuesten genetischen Untersuchungen entstand durch natürliche Kreuzung von Traminer x Schwarzriesling die Pinot-Gruppe. Damit ist sie die Vatersorte der grossen Familie der Burgunder.
Mit dem Riesling ist sie trotz des Namens nicht verwandt. Die Ähnlichkeit der Traubenform mit dem Riesling hat dieser Sorte den Zusatznamen gegeben. Die Bezeichnung (Meunier = Müller) hat die Rebsorte von ihren weissen, dicht behaarten Blattspitzen, die wie Mehl bestäubt aussehen. Deshalb nennt man sie in Deutschland auch Müllerrebe. Eine unbehaarte Mutation des Schwarzrieslings ist die Sorte Samtrot.
Der ziegelrote, fruchtige Wein ist etwas säurereicher als jener des Pinot Noir, das Beeren-Bouquet ist burgunderähnlich.
In der Champagne wird sie (als Pinot Meunier) neben den Sorten Pinot Noir und Chardonnay vor allem für die Herstellung von Champagner verwendet, hier belegt sie 50% der Rebfläche. In Deutschland ist sie mit über 2.000 Hektar die vierthäufigste Rotwein-Rebe. In geringen Mengen wird sie auch in der Schweiz und Österreich angebaut. In Australien wird sie für sortenreinen Rotwein und in Kalifornien für Schaumwein verwendet.
Die rubinroten Weine zeigen ziegelrote Reflexe und sind durch ein zartaromatisches Burgunderaroma mit einem fruchtig-feingliedrigen Körper gekennzeichnet. Als Dämmerschoppen erfreut sich unser Schwarzriesling besonderer Beliebtheit. Gerne wird er auch zu cremig-feinen Suppen, Schweinefleisch, Lamm und zu mildem Käse getrunken.
(Quelle: Ernesto Pauli)
Nach neuesten genetischen Untersuchungen entstand durch natürliche Kreuzung von Traminer x Schwarzriesling die Pinot-Gruppe. Damit ist sie die Vatersorte der grossen Familie der Burgunder.
Mit dem Riesling ist sie trotz des Namens nicht verwandt. Die Ähnlichkeit der Traubenform mit dem Riesling hat dieser Sorte den Zusatznamen gegeben. Die Bezeichnung (Meunier = Müller) hat die Rebsorte von ihren weissen, dicht behaarten Blattspitzen, die wie Mehl bestäubt aussehen. Deshalb nennt man sie in Deutschland auch Müllerrebe. Eine unbehaarte Mutation des Schwarzrieslings ist die Sorte Samtrot.
Der ziegelrote, fruchtige Wein ist etwas säurereicher als jener des Pinot Noir, das Beeren-Bouquet ist burgunderähnlich.
In der Champagne wird sie (als Pinot Meunier) neben den Sorten Pinot Noir und Chardonnay vor allem für die Herstellung von Champagner verwendet, hier belegt sie 50% der Rebfläche. In Deutschland ist sie mit über 2.000 Hektar die vierthäufigste Rotwein-Rebe. In geringen Mengen wird sie auch in der Schweiz und Österreich angebaut. In Australien wird sie für sortenreinen Rotwein und in Kalifornien für Schaumwein verwendet.
Die rubinroten Weine zeigen ziegelrote Reflexe und sind durch ein zartaromatisches Burgunderaroma mit einem fruchtig-feingliedrigen Körper gekennzeichnet. Als Dämmerschoppen erfreut sich unser Schwarzriesling besonderer Beliebtheit. Gerne wird er auch zu cremig-feinen Suppen, Schweinefleisch, Lamm und zu mildem Käse getrunken.
(Quelle: Ernesto Pauli)



