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Simonsig Brut Kaapse Vonkel 2011

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Kurzübersicht

Südafrika, Stellenbosch
fruchtig-frisch mit Hefenote
Pinot Noir, Chardonnay, Pinot Meunier
Simonsig Brut Kaapse Vonkel 2011Simonsig Brut Kaapse Vonkel 2011
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Weingruppe Schaumweine/Champagner
Herkunft: Südafrika
Region Stellenbosch
Rating: (1 bis 5 aufsteigend) 3
Schwere: (1 bis 5 aufsteigend) 2
Einheit / Inhalt 75 cl
Weintyp Schaumwein & Champagner
Alkoholgehalt 12 %
Trinktemperatur: 4-6 °C
Tasting Note Fein perlender Schaumwein der nach der Methode Champagne hergestellt. Fruchtig-frisch mit dezenter Hefenote, feines Mousse, welches am Gaumen cremig wirkt, wodurch die nussigen Aromen besonders hervorgehoben werden. Der Abgang zeigt sich elegant und lang anhaltend. Der Chardonnay-Anteil verleiht ihm eine erfrischende Zitrusnote.
Verfügbarkeit Mailorder, 24h Express, Shop Zürich
Simonsig
Das Weingut Simonsig liegt im Anbaugebiet Stellenbosch am Fuß des Simonsbergs und ist ein reiner Familienbetrieb. 1688 wanderte die Familie von Frankreich nach Südafrika aus (daher auch die Worte "Sigit Malan de Merindol" auf den Etiketten) und betreibt seit dieser Zeit den Weinbau. Die Farm hat 205ha unter Reben und wird seit 1983 von den perfekt aufeinander eingespielten Brüdern Johann (Keller), Francois (Weinberg) und Pieter (Marketing) geleitet.

Der Vater Frans Malan baute das Weingut in 30 Jahren zu einer der größten Weinkellereien des Landes aus. Er engagierte sich aber auch darüber hinaus für die Weinregion Stellenbosch, denn er war Mitbegründer der "Stellenbosch Wine Route" (1971), die von unzähligen, weininteressierten Besuchern aus aller Welt bis heute als Wegweiser zu schönen Weingütern und köstlichen Weinverkostungen genutzt wird.

Chardonnay
Geschmackliche Assoziationen: Zitrusfrucht (Zitronen aber auch Limetten), Ananas, Honig, butterartig, Melonen, Butterscotch, Gewürze. Flaschengereift - gebutterter Toast, geröstete Mandeln, Nelken, Zimt, Karamel. (Falsch behandelt ergibt er einen bitteren, hölzernen Nachgeschmack).


Die Traube der großen, trockenen, Weissweine der Welt, der klassischen Burgunder einschließlich Chablis, der Champagner (einschließlich Blanc de Blancs) von Champagne. Die Traube reagiert auf Eiche - vorzugsweise Fassgärung und -Reifung - die seine natürlichen und ansonsten häufig ziemlich neutrale Qualität erhöht. Zu starker Eichengeschmack war ein Problem bei einigen Chardonnays aus der Kapregion, in welchem die traubige, zitronen- und limettenartige Frische begraben wurde, den Wein fett und hart machte und ihn in seiner natürlichen Eleganz entwertete. 4% des südafrikanischen Weinbaus.


Pinot Noir
Nach neuesten genetischen Untersuchungen stammt die rote Rebsorte von einer natürlichen Kreuzung zwischen Traminer und Schwarzriesling (Pinot Meunier) ab. Daraus sind dann durch Mutationen die genetisch identischen Sorten Ruländer (Pinot Gris) und Pinot Blanc (Weissburgunder) sowie auch Blauer Arbst, Frühburgunder und Pinot Liébault entstanden.


Aus einer natürlichen Kreuzung des Pinot Noir mit einer Sorte der Familie Heunisch resultierten dann viele weitere Burgundersorten wie zum Beispiel Aligote, Auxerois, Chardonnay, Melon de Bourgogne und Morillon.


Charakteristisch für den daraus gekelterten Wein ist eine intensive, leuchtend rubinrote Farbe mit violetten Nuancen und ein fruchtig-beeriges Bouquet. Die Farbe der jungen Weine kann von einem kirschrot bis einen helleren Aubergineton reichen, die sich im Alter eventuell in Brauntöne verwandelt.


Der Geschmack ist vollmundig, körperreich und harmonisch hinsichtlich Säure- und Tannin-Gehalten. Das Aroma weist einen sortentypischen Ton nach zart-herben Bittermandeln auf. Primäre Fruchtaromen: Gewürze, Kräuter, Kirsche, Erdbeere, Himbeere, Veilchen, parfümiert, Pflaume und Rhabarber. Im Alter entwickelte Duftnoten: erdig, nach Wild riechend, Tabak und Pilze.


Das Blatt der Rebe ist schwach 3lappig, meist kaum eingeschnitten, Fläche wellig-blasig, konvexzähnig, Stielbucht V-förmig offen. Trieb: mit stark weißwollig behaarter Spitze; Knoten rosa, kurze Internodien. Holz dünn, rotbraun, Knoten braun, gut ausreifend. Die Traube mittelgross, walzenförmig, kompakt. Beere blauschwarz mit Wachsbelag, Saft farblos, länglich (u.U. deformiert), schwach bukettiert. Späte Blütezeit.


Pinot Menieur
Die rote Rebsorte ist im Burgund schon seit über 400 Jahren bekannt. Der Pinot Meunier / Schwarzriesling ist frühreif und erreicht hohe Öchselgrade. Die Rebsorte liebt besonders Lösslehmböden. In Frankreich wird sie vor allem im Norden (Champagne, Loire) kultiviert.



Nach neuesten genetischen Untersuchungen entstand durch natürliche Kreuzung von Traminer x Schwarzriesling die Pinot-Gruppe. Damit ist sie die Vatersorte der grossen Familie der Burgunder.



Mit dem Riesling ist sie trotz des Namens nicht verwandt. Die Ähnlichkeit der Traubenform mit dem Riesling hat dieser Sorte den Zusatznamen gegeben. Die Bezeichnung (Meunier = Müller) hat die Rebsorte von ihren weissen, dicht behaarten Blattspitzen, die wie Mehl bestäubt aussehen. Deshalb nennt man sie in Deutschland auch Müllerrebe. Eine unbehaarte Mutation des Schwarzrieslings ist die Sorte Samtrot.


Der ziegelrote, fruchtige Wein ist etwas säurereicher als jener des Pinot Noir, das Beeren-Bouquet ist burgunderähnlich.


In der Champagne wird sie (als Pinot Meunier) neben den Sorten Pinot Noir und Chardonnay vor allem für die Herstellung von Champagner verwendet, hier belegt sie 50% der Rebfläche. In Deutschland ist sie mit über 2.000 Hektar die vierthäufigste Rotwein-Rebe. In geringen Mengen wird sie auch in der Schweiz und Österreich angebaut. In Australien wird sie für sortenreinen Rotwein und in Kalifornien für Schaumwein verwendet.


Die rubinroten Weine zeigen ziegelrote Reflexe und sind durch ein zartaromatisches Burgunderaroma mit einem fruchtig-feingliedrigen Körper gekennzeichnet. Als Dämmerschoppen erfreut sich unser Schwarzriesling besonderer Beliebtheit. Gerne wird er auch zu cremig-feinen Suppen, Schweinefleisch, Lamm und zu mildem Käse getrunken.

(Quelle: Ernesto Pauli)