| Weingruppe | Rotwein |
|---|---|
| Herkunft: | Argentinien |
| Region | Mendoza |
| Rating: (1 bis 5 aufsteigend) | 4.5 |
| Schwere: (1 bis 5 aufsteigend) | 3 |
| Einheit / Inhalt | 75 cl |
| Verpackungseinheit: | 6 Flaschen |
| Weintyp | Fruchtbetonte Rotweine |
| Alkoholgehalt | 14 % |
| Trinktemperatur: | 16-18 °C |
| Trinkreife | 2022 |
| Tasting Note | Vinifikation / Ausbau Von Hand geerntet. Maischegärung im Stahltank, Ausbau zum Teil in französischen Barriques, während einem Jahr. Charakter Das Top-Cuvée von Dieter Meier. Sattes, jugendliches Dunkelrot. Würziges, blaubeeriges Bouquet, erinnert an Brombeeren und Heidelbeeren. Im Gaumen sehr füllig und mit kräftigem Gerbstoff, noch etwas jugendlich ungestüm, mit viel und lang anhaltender Aromatik. Klingt lange nach, mit Röstaromen, Gewürznelken und etwas Vanille. Herzhafter Essenbegleiter, perfekt zu Fleisch vom Grill und zu vielen anderen kräftigen Gerichten. Dekantieren! Trinkempfehlung / Konsumationshinweis Gut zu Grilladen |
| Verfügbarkeit | Mailorder, 24h Express, Shop Zürich |
Dieter Meier - Ojo de Agua
Die Landwirtschaft ist eines der vielen Gebiete, in welchen Dieter Meier aktiv ist. Ende der 90er Jahre erwarb er eine Finca in Mendoza, in Agrelo Alto. Es gilt als bestes Weinbaugebiet Argentiniens. Die 60 Hektaren Rebberge liegen auf 1000 M.ü.M., auf sandigen und sehr tiefgründigen Schwemmböden. Das Klima in Mendoza ist hervorragend geeignet für Weinbau, speziell auch für den biologischen Weinbau. Da es während der Vegetationszeit kaum regnet, ist der Krankheitsdruck der gefährlichen Pilzkrankheiten, wie falscher und echter Mehltau oder Botrytis, erheblich geringer als in anderen Weinbaugebieten. So kann mit biologischen Pflanzenschutzmitteln gearbeitet werden und trotzdem können perfekt gesunde Trauben geerntet werden. Jedoch müssen die Reben bewässert werden. Auch hier hat Mendoza eine spezielle Situation: Das nie versiegende Schmelzwasser der nahen, schneebedeckten Anden wird über Tropfenbewässerung gezielt zur Bewässerung verwendet. Die wichtigste Sorte im Rebbestand von Dieter Meier ist der Malbec. Diese ursprünglich in Frankreich heimische Sorte bringt in Mendoza hervorragende Ergebnisse und ist mit 24 000 Hektaren Rebfläche die wichtigste Sorte in Argentinien. Aus Malbec lassen sich farb- und gerbstoffreiche Weine keltern, mit oftmals typischen Noten von Brombeeren und, je nach Reifezustand der Trauben, auch grünen, krautigen Noten. Neben Malbec stehen Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Syrah, Merlot und Petit Verdot im Rebberg. Die Traubenernte erfolgt vollständig von Hand, bei voll ausgereiften Trauben. Es werden zwei Linien oder Marken produziert: Bei den Ojo de Agua Weinen wird nebst einem einfachen, fruchtigen und typischen Malbec, einem Cabernet Sauvignon, einem Blend (alle Stahltankausbau) auch die beliebte Cuvée Spéciale hergestellt. Dieser, zum Teil im Barrique ausgebaute Wein ist eine Spezialabfüllung für den Polo Club Buenos Aires. Der Wein kommt mit viel Kraft und Struktur daher und kann ohne weiteres einige Jahre gelagert werden. Die Puro Linie ist in der Traubenselektion und Weinbereitung hochwertiger. Alle Trauben werden von Hand in kleine Kisten gelesen und durchlaufen im Weinkeller nochmals einen Sortierprozess. Die Trauben werden sortenrein in Stahltanks vergoren. Ein reiner, hochwertiger und intensiv dunkelfruchtiger Malbec bildet die Basis des Puro-Sortiments. Der Puro Corte ist ein komplexer und teilweise im Barrique ausgebauter Blend von Malbec, Cabernet Sauvignon und Merlot. Der Spitzenwein Corte d'Oro enthält die besten und dichtesten Lots, sozusagen die Crème de la Crème der Weinernte. Ein etwas stärkerer Barriqueausbau steht diesem Kraftpaket gut an und gibt ihm einige Röstaromen mit in die Flasche. Ein Wein für festliche Gerichte und besondere Momente. Nach nun einigen Jahren Weinproduktion, den inzwischen älter und ausgeglichener gewordenen Rebbergen, soll nun noch ein absoluter Spitzenwein, ein sogenannter Super-Premium, hergestellt werden. Damit soll das obere Ende des Qualitätspotentials ausgelotet werden und bewiesen werden, dass mehr möglich ist, als alle sagen. "Ein vielleicht etwas verrückter und abgehobener Plan, aber mit viel Enthusiasmus geboren und in die Wege geleitet ", so Dieter Meier. Globalwine wird dabei ihre Erfahrung und ihr Know-how in der Spitzenweinproduktion einbringen und das Projekt unterstützen.
Cabernet Sauvignon
Geschmackliche Assoziationen: Schwarze Johannisbeere, aber auch Brombeere, ähnlich wie Cassis, Schokolade, reife Pflaume, Gras, Paprika, Mineralien (tinte - artig), Minze, Lakritze; von der Eichenfasslagerung kommen dazu: süße Gewürze, Zimt, Vanille, Nelken; mit der Reifung entstehen Tabak, Bleistifte, Veilchen, Teeblätter. Varietäten alten Stils aus der Kapregion entwickeln manchmal auch teeriges, getrocknetes Heu, gummiartige, trockene Kräutermischung.
Die weltweit am meisten angebaute, klassische schwarze Traube der Welt ergibt einen großartigen Rotwein mit Alterungspotential; fein und stark, zu seiner besten Zeit und am reifsten mit Johannisbeeren - Aromen und mit Gerbsäuren gesättigt für eine lange Haltbarkeit, wird der Cabernet von den Spitzenproduzenten auf der ganzen Welt durchwegs in Eichenfässern gelagert. Am besten bekannt ist die Traube für ihre Dominanz in den Weinbergen des Bordeaux, wo sie normalerweise verschnitten wird (hauptsächlich mit Merlot und Cabernet franc). Cabernet, wie bereits erwähnt meist in Eichenfässern gelagert, ist in der Jugend häufig mit starken Gerbsäuren assoziiert, welche eine kräuselnde, aufregende Mundtrockenheit verursachen und die Grundlage für eine lange Reifung sind.
Eine gewisse geringfügige, frühe Härte mit ziemlich scharfen Pfefferaromen ist vollkommen richtig - vorausgesetzt, dass der Wein nicht "grün " oder bitter oder sehr unausgereift ist. Eine gedämpfte, laub- und grasartige, nussartige Qualität kann kann er auch haben; die ist eine Eigenschaft von vielen südafrikanischen Cabernets, die von den Weinbergen "des alten Klons" hergestellt werden. Weinberge "des neuen Klons" oder solche ohne Virusbefall und ohne das Problem unterschiedlicher Reife, welches einigen älteren Klonen anheim ist, bilden Weine mit geschmeidigen, fleischigen und reifen Fruchtqualitäten. 5.1% des südafrikanischen Weinbaus.
Die weltweit am meisten angebaute, klassische schwarze Traube der Welt ergibt einen großartigen Rotwein mit Alterungspotential; fein und stark, zu seiner besten Zeit und am reifsten mit Johannisbeeren - Aromen und mit Gerbsäuren gesättigt für eine lange Haltbarkeit, wird der Cabernet von den Spitzenproduzenten auf der ganzen Welt durchwegs in Eichenfässern gelagert. Am besten bekannt ist die Traube für ihre Dominanz in den Weinbergen des Bordeaux, wo sie normalerweise verschnitten wird (hauptsächlich mit Merlot und Cabernet franc). Cabernet, wie bereits erwähnt meist in Eichenfässern gelagert, ist in der Jugend häufig mit starken Gerbsäuren assoziiert, welche eine kräuselnde, aufregende Mundtrockenheit verursachen und die Grundlage für eine lange Reifung sind.
Eine gewisse geringfügige, frühe Härte mit ziemlich scharfen Pfefferaromen ist vollkommen richtig - vorausgesetzt, dass der Wein nicht "grün " oder bitter oder sehr unausgereift ist. Eine gedämpfte, laub- und grasartige, nussartige Qualität kann kann er auch haben; die ist eine Eigenschaft von vielen südafrikanischen Cabernets, die von den Weinbergen "des alten Klons" hergestellt werden. Weinberge "des neuen Klons" oder solche ohne Virusbefall und ohne das Problem unterschiedlicher Reife, welches einigen älteren Klonen anheim ist, bilden Weine mit geschmeidigen, fleischigen und reifen Fruchtqualitäten. 5.1% des südafrikanischen Weinbaus.
Cabernet Franc
Geschmackliche Assoziationen: Sehr ähnlich wie Cabernet-Sauvignon, im Allgemeinen jedoch einen Farbton weniger intensiv (einschließlich Farbe) und möglicherweise etwas krautartig, Heidekraut - artig.
In Bälde wird man mehr Cabernet franc als eigenständigen Wein finden können, als dies bisher der Fall war, da Cabernet franc mehrheitlich zum Verschnitt seines nahen Verwandten, des Cabernet Sauvignon eingesetzt wurde. Etwas früher knospend und reifend, ergibt er einen etwas fleischigeren Wein, der leichter und weniger Gerbstoff - beladen ist als der weitverbreitete Cabernet Sauvignon. Einige hervorragende neue Beispiele aus der Kapregion zeigen viel Individualität und sind viel versprechend. Unbedeutender Anteil am südafrikanischen Weinbau.
In Bälde wird man mehr Cabernet franc als eigenständigen Wein finden können, als dies bisher der Fall war, da Cabernet franc mehrheitlich zum Verschnitt seines nahen Verwandten, des Cabernet Sauvignon eingesetzt wurde. Etwas früher knospend und reifend, ergibt er einen etwas fleischigeren Wein, der leichter und weniger Gerbstoff - beladen ist als der weitverbreitete Cabernet Sauvignon. Einige hervorragende neue Beispiele aus der Kapregion zeigen viel Individualität und sind viel versprechend. Unbedeutender Anteil am südafrikanischen Weinbau.
Malbec
Rebsortenrein ausgebaut sind die Weine meist weiche, vollmundige an Merlot erinnernde Weine mit konzentrierter Fruchtfülle, Anklängen von Schokolade und Zedernholz und langem Nachhall.
Früher war sie im französischen Bordeaux sehr populär und ist auch ein Bestandteil im so genannten Bordeaux-Verschnitt. Sie verliert dort immer mehr an Bedeutung, weil sie sehr anfällig gegen Verrieseln, Mehltau und Fäule ist. Sie ist aber immer noch die Hauptsorte in Cahors im Südwesten Frankreichs. In Europa wird sie auch in Norditalien und Spanien angebaut.
Mitte des 19. Jahrhunderts führte sie der französische Agronom Aimé Pouget in Argentinien ein. Hier wurde sie zur bedeutendsten Rotwein-Rebe, die hervorragend gedeiht und deren Wein zudem eine lange Lebensdauer bescheinigt werden kann. Argentinien ist der fünft grösste Weinproduzent der Welt.
Meist wird Malbec mit Cabernet Sauvignon oder anderen Rotweinreben verschnitten, aber gerade sortenrein kann er bei richtiger Behandlung durch einen guten Winzer zu einem Spitzentropfen werden.
(Quelle: Ernesto Pauli)
Früher war sie im französischen Bordeaux sehr populär und ist auch ein Bestandteil im so genannten Bordeaux-Verschnitt. Sie verliert dort immer mehr an Bedeutung, weil sie sehr anfällig gegen Verrieseln, Mehltau und Fäule ist. Sie ist aber immer noch die Hauptsorte in Cahors im Südwesten Frankreichs. In Europa wird sie auch in Norditalien und Spanien angebaut.
Mitte des 19. Jahrhunderts führte sie der französische Agronom Aimé Pouget in Argentinien ein. Hier wurde sie zur bedeutendsten Rotwein-Rebe, die hervorragend gedeiht und deren Wein zudem eine lange Lebensdauer bescheinigt werden kann. Argentinien ist der fünft grösste Weinproduzent der Welt.
Meist wird Malbec mit Cabernet Sauvignon oder anderen Rotweinreben verschnitten, aber gerade sortenrein kann er bei richtiger Behandlung durch einen guten Winzer zu einem Spitzentropfen werden.
(Quelle: Ernesto Pauli)
Petit Verdot
Zumeist als vierte Komponente in roten Bordeaux verwendet, wenn auch in sehr kleinen Proportionen, wie zum Beispiel Château Latour und Château Margaux. In Chile wird sie unter dem Namen Verdot kultiviert. Im Charakter etwas säuerlich, in kleinen Jahren grün und scharf. Sie erlebt auch eine Renaissance in Kalifornien und Australien.
Im McLaren Vale, 30 Kilometer südöstlich von Adelaide, in Südaustralien begann Geoff Johnston mit Petit Verdot zu experimentieren. Über den erforderlichen Platz musste er sich keine Gedanken machen, schließlich hatte sein Großvater Alexander Campbell Johnston zu den Pionieren der Weinregion südlich von Adelaide gehört und 1892 als Sohn schottischer Einwanderer dort 97 Hektar Land gekauft und sein Weingut gegründet. Er taufte es Pirramimma nach einem Wort der Aborigine-Sprache, das ›Mond und Sterne‹ bedeutet. Geoff Johnston setzte seine Experimente mit der alten Bordeaux-Sorte über elf Jahre fort. Dann endlich war er von den Resultaten so uneingeschränkt überzeugt, dass er mit dem Jahrgang 1994 an die Öffentlichkeit trat. Australiens erster Petit Verdot wurde sofort ein voller Erfolg. Seither versuchen sich viele Betriebe an dieser Sorte, aber die Johnstons bewahren ihren Vorsprung und bewirtschaften heute die ausgedehntesten Petit-Verdot-Pflanzungen Australiens.
(Quelle: Ernesto Pauli)
Im McLaren Vale, 30 Kilometer südöstlich von Adelaide, in Südaustralien begann Geoff Johnston mit Petit Verdot zu experimentieren. Über den erforderlichen Platz musste er sich keine Gedanken machen, schließlich hatte sein Großvater Alexander Campbell Johnston zu den Pionieren der Weinregion südlich von Adelaide gehört und 1892 als Sohn schottischer Einwanderer dort 97 Hektar Land gekauft und sein Weingut gegründet. Er taufte es Pirramimma nach einem Wort der Aborigine-Sprache, das ›Mond und Sterne‹ bedeutet. Geoff Johnston setzte seine Experimente mit der alten Bordeaux-Sorte über elf Jahre fort. Dann endlich war er von den Resultaten so uneingeschränkt überzeugt, dass er mit dem Jahrgang 1994 an die Öffentlichkeit trat. Australiens erster Petit Verdot wurde sofort ein voller Erfolg. Seither versuchen sich viele Betriebe an dieser Sorte, aber die Johnstons bewahren ihren Vorsprung und bewirtschaften heute die ausgedehntesten Petit-Verdot-Pflanzungen Australiens.
(Quelle: Ernesto Pauli)



