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Raats Family Wines Original Red Blend 2008

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Kurzübersicht

Lagerung in französischen Eichenfässern für 12 Monate ( 20% als Zweitfüllung, 30% Drittfüllung und 50% als Viertfüllung)
Raats Family Wines Original Red Blend 2008Raats Family Wines Original Red Blend 2008
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Weingruppe Rotwein
Herkunft: Südafrika
Region Stellenbosch
Schwere: (1 bis 5 aufsteigend) 3
Einheit / Inhalt 75 cl
Verpackungseinheit: 6 Flaschen
Weintyp Kräftige Rotweine
Alkoholgehalt 13 %
Trinktemperatur: 16-18 °C
Tasting Note Tiefes rot; Klassischer Bordeaux-Blend; Zeigt in der Nase Noten von Schwarzen Johannis- und Mailbeere mit einen Hauch von Kokos; am Gaumen ein Paket von frischer Frucht, wobei der Malbec als „Beauty“ und der Petit Verdot als das „Beast“ Eleganz und Power in den Wein bringen.
Verfügbarkeit Mailorder
Genussphase: 5 Jahre
Raats Family Vinyard
Inhaber: Raats Family
Önologe: Bruwer Raats
Größe des Weinguts: 30 Hektar
Ertrag je Hektar: 48 hl
Jahresproduktion: ca. 90.000 Flaschen
Rebsorten im Anbau: Chenin Blanc, Cabernet Franc
Boden: Tafelberg Sandstein und verwitterter Granit, Cabernet Franc nur auf verwittertem Granit.
Klima: Mediterranes, durch die Nähe sowohl zum Indischen als auch zum Atlantischen Ozean einzigartiges, maritim beeinflusstes Klima.
Bemerkungen: Bruwer Raats zählt zu den größten Persönlichkeiten im südafrikanischen Weinbau. Sein Streben und hartnäckiges Suchen nach der Eigenheit und Markanz der Kap-Weine haben seinen Fokus auf Chenin Blanc und Cabernet Franc gerichtet.

Cabernet Sauvignon
Geschmackliche Assoziationen: Schwarze Johannisbeere, aber auch Brombeere, ähnlich wie Cassis, Schokolade, reife Pflaume, Gras, Paprika, Mineralien (tinte - artig), Minze, Lakritze; von der Eichenfasslagerung kommen dazu: süße Gewürze, Zimt, Vanille, Nelken; mit der Reifung entstehen Tabak, Bleistifte, Veilchen, Teeblätter. Varietäten alten Stils aus der Kapregion entwickeln manchmal auch teeriges, getrocknetes Heu, gummiartige, trockene Kräutermischung.


Die weltweit am meisten angebaute, klassische schwarze Traube der Welt ergibt einen großartigen Rotwein mit Alterungspotential; fein und stark, zu seiner besten Zeit und am reifsten mit Johannisbeeren - Aromen und mit Gerbsäuren gesättigt für eine lange Haltbarkeit, wird der Cabernet von den Spitzenproduzenten auf der ganzen Welt durchwegs in Eichenfässern gelagert. Am besten bekannt ist die Traube für ihre Dominanz in den Weinbergen des Bordeaux, wo sie normalerweise verschnitten wird (hauptsächlich mit Merlot und Cabernet franc). Cabernet, wie bereits erwähnt meist in Eichenfässern gelagert, ist in der Jugend häufig mit starken Gerbsäuren assoziiert, welche eine kräuselnde, aufregende Mundtrockenheit verursachen und die Grundlage für eine lange Reifung sind.


Eine gewisse geringfügige, frühe Härte mit ziemlich scharfen Pfefferaromen ist vollkommen richtig - vorausgesetzt, dass der Wein nicht "grün " oder bitter oder sehr unausgereift ist. Eine gedämpfte, laub- und grasartige, nussartige Qualität kann kann er auch haben; die ist eine Eigenschaft von vielen südafrikanischen Cabernets, die von den Weinbergen "des alten Klons" hergestellt werden. Weinberge "des neuen Klons" oder solche ohne Virusbefall und ohne das Problem unterschiedlicher Reife, welches einigen älteren Klonen anheim ist, bilden Weine mit geschmeidigen, fleischigen und reifen Fruchtqualitäten. 5.1% des südafrikanischen Weinbaus.


Cabernet Franc
Geschmackliche Assoziationen: Sehr ähnlich wie Cabernet-Sauvignon, im Allgemeinen jedoch einen Farbton weniger intensiv (einschließlich Farbe) und möglicherweise etwas krautartig, Heidekraut - artig.


In Bälde wird man mehr Cabernet franc als eigenständigen Wein finden können, als dies bisher der Fall war, da Cabernet franc mehrheitlich zum Verschnitt seines nahen Verwandten, des Cabernet Sauvignon eingesetzt wurde. Etwas früher knospend und reifend, ergibt er einen etwas fleischigeren Wein, der leichter und weniger Gerbstoff - beladen ist als der weitverbreitete Cabernet Sauvignon. Einige hervorragende neue Beispiele aus der Kapregion zeigen viel Individualität und sind viel versprechend. Unbedeutender Anteil am südafrikanischen Weinbau.


Malbec
Rebsortenrein ausgebaut sind die Weine meist weiche, vollmundige an Merlot erinnernde Weine mit konzentrierter Fruchtfülle, Anklängen von Schokolade und Zedernholz und langem Nachhall.


Früher war sie im französischen Bordeaux sehr populär und ist auch ein Bestandteil im so genannten Bordeaux-Verschnitt. Sie verliert dort immer mehr an Bedeutung, weil sie sehr anfällig gegen Verrieseln, Mehltau und Fäule ist. Sie ist aber immer noch die Hauptsorte in Cahors im Südwesten Frankreichs. In Europa wird sie auch in Norditalien und Spanien angebaut.


Mitte des 19. Jahrhunderts führte sie der französische Agronom Aimé Pouget in Argentinien ein. Hier wurde sie zur bedeutendsten Rotwein-Rebe, die hervorragend gedeiht und deren Wein zudem eine lange Lebensdauer bescheinigt werden kann. Argentinien ist der fünft grösste Weinproduzent der Welt.

Meist wird Malbec mit Cabernet Sauvignon oder anderen Rotweinreben verschnitten, aber gerade sortenrein kann er bei richtiger Behandlung durch einen guten Winzer zu einem Spitzentropfen werden.

(Quelle: Ernesto Pauli)


Petit Verdot
Zumeist als vierte Komponente in roten Bordeaux verwendet, wenn auch in sehr kleinen Proportionen, wie zum Beispiel Château Latour und Château Margaux. In Chile wird sie unter dem Namen Verdot kultiviert. Im Charakter etwas säuerlich, in kleinen Jahren grün und scharf. Sie erlebt auch eine Renaissance in Kalifornien und Australien.


Im McLaren Vale, 30 Kilometer südöstlich von Adelaide, in Südaustralien begann Geoff Johnston mit Petit Verdot zu experimentieren. Über den erforderlichen Platz musste er sich keine Gedanken machen, schließlich hatte sein Großvater Alexander Campbell Johnston zu den Pionieren der Weinregion südlich von Adelaide gehört und 1892 als Sohn schottischer Einwanderer dort 97 Hektar Land gekauft und sein Weingut gegründet. Er taufte es Pirramimma nach einem Wort der Aborigine-Sprache, das ›Mond und Sterne‹ bedeutet. Geoff Johnston setzte seine Experimente mit der alten Bordeaux-Sorte über elf Jahre fort. Dann endlich war er von den Resultaten so uneingeschränkt überzeugt, dass er mit dem Jahrgang 1994 an die Öffentlichkeit trat. Australiens erster Petit Verdot wurde sofort ein voller Erfolg. Seither versuchen sich viele Betriebe an dieser Sorte, aber die Johnstons bewahren ihren Vorsprung und bewirtschaften heute die ausgedehntesten Petit-Verdot-Pflanzungen Australiens.

(Quelle: Ernesto Pauli)