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Torre Muga 2006

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Kurzübersicht

Bodegas Muga, ein moderner Rioja. Neu bei uns!
Torre Muga 2006Torre Muga 2006
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Weingruppe Rotwein
Herkunft: Spanien
Region Rioja
Rating: (1 bis 5 aufsteigend) 4.5
Schwere: (1 bis 5 aufsteigend) 5
Einheit / Inhalt 75 cl
Verpackungseinheit: 6 Flaschen
Weintyp Kräftige Rotweine
Alkoholgehalt 13 %
Trinktemperatur: 16-18 °C
Trinkreife 2019
Tasting Note Vinifikation / Ausbau
Gärung in grossen Eichenfässern mit traubeneigenen Hefen, Maischekontakt ca. 4 Wochen. Danach Ausbau während 18 Monaten in neuen Barriques aus französischer Eiche und weitere 6 Monate in grossen Holzfässern. Klärung und Schönung mit frischem Eiweiss.

Charakter
Tiefdunkles Rot mit schwarzem Kern. Dunkles, komplexes Bouquet mit Noten von getrockneten Früchten, Kräuter, Leder, Tabak, Rauch und etwas Stahl. Sehr dicht gewobene Struktur, kernige noch etwas trockene Gerbstoffe, kühl wirkend, lang anhaltend!
Verfügbarkeit Mailorder
Bodegas Muga - Spanien
Muga ist ohne Zweifel einer der ganz grossen Namen unter den spanischen Weinproduzenten. Die Dimensionen sind beeindruckend: 250 Hektaren eigenes Rebland, 150 Hektaren von anderen Produzenten unter Vertrag. Im Weinkeller stehen 200 Eichenfässer in allen Dimensionen zur Gärung und Lagerung.



In 14 000 Barriques wird der Wein gereift. Sämtliche Fässer und Barriques werden in der eigenen Küferei hergestellt! Die grosse Lagerkapazität ist ein wichtiger Faktor in der Weinbereitung: Zeit!



Je nach Weintyp werden die Weine bis zu 36 Monate im Holzfass ausgebaut und nach der Flaschenfüllung nochmals Monate oder Jahre in der Flasche gereift. Die Rebberge sind auf fünf Lagen rund um Haro verteilt, jede mit unterschiedlichen Böden und Mikroklimata, was eine grosse Vielfalt an Jungweinen ergibt. Die Rotweine werden hauptsächlich aus Tempranillo gekeltert, mit Anteilen von Garnacha, Mazuelo und Graciano, die Weissweinsorten sind Viura und Malvasia. Die Weinherstellung ist traditionell aber doch nach neustem önologischen Wissen. Es zeigt sich in allen Weinen, wie Muga die Verbindung von Tradition und Moderne perfekt erreicht, wie wohl kaum ein anderer Produzent im Rioja. Muffige und stark animalische Noten, wie sie früher noch typisch waren für viele Weine aus dem Rioja, fehlen völlig. Trotzdem zeugen Noten von Leder, Teer und Tabak vom traditionellen, langen Weinausbau im Holzfass. Die Frische der Frucht bleibt aber immer erhalten, so entstehen sehr ausgewogene und vielschichtige Weine. Der früh trinkreife Reserva ist der ideale Einstieg in die Welt der Muga-Weine. Er vermittelt unmittelbaren Trinkspass, ist nicht zu schwer und hat doch genügend Gehalt, um einige Tapas oder auch einen Hauptgang zu begleiten.


Bei der "Seleccion Especial", einer Stufe höher in der Qualität, ist schon einiges mehr an Dichte, Struktur und Länge vorhanden, die Aromen sind dunkler, vielschichtiger, gereifter. Wer es gerne traditioneller und reifer mag, wird am "Prado Enea Gran Reserva" seine Freude haben. Bereits etwas Ziegelrot in der Farbe, wunderbar gereift im Bouquet, und durch die lange Reifung mild in der Struktur, repräsentiert dieser Wein am ehesten das traditionelle, klassische Weinbild des Rioja.



Mit den zwei Top-Weinen "Torre Muga" und "Aro" beweist Muga, dass auch im Rioja sogenannte "Ultrapremiums " gekeltert werden können. Diese Weine sind natürlich sehr konzentriert und fast schwarz in der Farbe. Diese Konzentrate bieten den Weinfans fast endlos Degustations- und Diskussionsstoff, und das, bei korrekter Lagerung, auch noch nach Jahrzehnten!

Tempranillo
Auf der iberischen Halbinsel weit verbreitete Sorte, die im Alentejo unter dem Namen "Aragonez" und in der spanischen Rioja als "Tempranillo" bekannt ist. Sie nimmt mit rund 90.000 Hektar Rebfläche den vierten Platz unter den roten Rebsorten ein und bildet die Basis für viele spanische Rotweine, in die sie das Rückgrat einbringt. Wächst gut bei mittleren Temperaturen und auf fruchtbaren Böden; bringt sowohl Menge als auch Qualität. Ihre Weine sind weniger farbintensiv, haben mächtige Tannine und Aromen von Kräutern und Gewürzen. Die Weine sind lange haltbar, aber eher säurearm. Der Name bedeutet "der Frühe" (temprano = früh) und bezieht sich auf die Eigenschaft der Trauben, sehr früh zu reifen. Als Tinta Roriz gibt sie vielen Ports das notwendige Rückgrat.

(Quelle: Ernesto Pauli)


Mazuelo


Graciano
Die rote Rebsorte ist schon alt und stand vor dem Aussterben. Sie wurde anlässlich der Klassifizierung des Rioja-Gebietes zur DOCa wieder verstärkt angebaut. In kleinen Mengen ist sie auch in Navarra vertreten. Die spät reifende, ertragsarme Graciano hat kleine Trauben mit hartschaligen Beeren. Der Wein der Graciano bringt in Verschnitten ein gutes Alterungs-Potential ein, so beispielsweise beim Rioja.

Kultiviert wird die Graciano beispielsweise auch in Argentinien, Australien, Bulgarien, Brasilien, Frankreich, Tunesien, Neuseeland und Südafrika.

(Quelle: Ernesto Pauli)


Garnacha
Fruchtige, gefällige Rotweine; leicht in der Farbe, aber nicht im Alkoholgehalt; angenehm, gewisses Fruchtaroma. Kultiviert im südlichen Rhonetal, im Midi, In Kalifornien und Australien. Sie liegt nach der Airén mit über 300.000 Hektar Rebfläche weltweit an zweiter Stelle und sie ist unter dem Namen Garnacha Tinta mit rund 170.000 Hektar Rebfläche die häufigste rote spanische Sorte. Die rote Rebsorte Llladoner Pelut (auch Llledoner Pelut) ist eine Varietät der Grenache Noir; im Unterschied zu dieser ist die Unterseite der Blätter stärker behaart. Sie ist vorwiegend im Languedoc-Roussillon verbreitet.

(Quelle: Ernesto Pauli)